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USA

Keine Restriktionen gegen Medien

16.03.2026

Der Deutsche Journalisten-Verband spricht sich strikt gegen Restriktionen von US-Behörden gegen kritische Medien aus.

Der DJV erklärt sich darüber hinaus solidarisch mit den Journalistinnen und Journalisten des US-Fernsehsenders CNN, dem womöglich der Verlust der Sendelizenz droht. Die deutsche Journalistengewerkschaft reagiert damit auf die Ankündigung von Brendan Carr, Chef der Medienaufsichtsbehörde, Sender, die „Falschmeldungen und Nachrichtenverzerrungen“ verbreiteten, hätten nun „die Chance, ihren Kurs zu korrigieren, bevor ihre Lizenzverlängerungen anstehen“. DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster spricht von „einer unverhohlenen Drohung gegen die kritische Berichterstattung von CNN über Amerikas Iran-Krieg“. Völlig inakzeptabel sei auch die Behauptung von US-Präsident Donald Trump, Medien würden vom iranischen Machtapparat mittels Künstlicher Intelligenz erzeugte Fake-Bilder und -Videos sowie Falschbehauptungen verbreiten.

Eine Steuerung der Medienberichterstattung durch die Trump-Administration ist aus Sicht des DJV mit dem Grundrecht der Pressefreiheit nicht vereinbar. Beuster: „Alle Medien, ob US-amerikanische oder die akkreditierten internationalen Korrespondenten, müssen die Möglichkeit haben, ohne jegliche Einschränkungen über den Iran-Krieg berichten zu können.“ Keinesfalls dürften die Berichterstatter in vorauseilendem Gehorsam auf die Regierungslinie umschwenken. Beuster: „Das wäre das Ende des unabhängigen Journalismus.“

Bei Rückfragen: Hendrik Zörner

E-Mail: djv@djv.de

Kriegsberichterstattung Künstliche Intelligenz International Pressefreiheit Desinformation

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