Mitglied werden
Login Logout Mitglied werden
Warenkorb

Angriff auf ZDF-Team

Aufklärung gefordert

20.10.2025

Der Deutsche Journalisten-Verband reagiert mit Bestürzung und Trauer auf den mörderischen Angriff auf eine Medienproduktionsfirma im Gazastreifen, die unter anderem im Auftrag des ZDF arbeitet.

Beim Einschlag einer Rakete kamen ein Mitarbeiter und ein achtjähriger Junge ums Leben, ein weiterer Mitarbeiter wurde verletzt. Zudem wurde die technische Ausrüstung des Teams, darunter der SNG-Übertragungswagen, zerstört. „Der Standort der Produktionsfirma dürfte sowohl dem israelischen Militär als auch der Hamas bekannt gewesen sein“, sagt DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster. „Wieso also dieser Angriff mitten in der vereinbarten Waffenruhe? Und warum wurden offenbar erneut Journalisten ins Visier genommen?“ Die Antwort des israelischen Militärs auf die Nachfrage des ZDF, der Vorfall werde geprüft, reiche nicht aus. „Wir verlangen eine lückenlose Aufklärung des Überfalls und die in einer Demokratie übliche juristische Strafverfolgung“, so Beuster. Die Verantwortlichen dürften nicht ungestraft davonkommen.

Der DJV-Vorsitzende erwartet in dem Zusammenhang diplomatische Unterstützung von Bundesaußenminister Johann Wadephul: „Wenn freie Mitarbeiter des größten deutschen Fernsehsenders ermordet werden, darf die Bundesregierung nicht tatenlos zusehen.“ Der aktuelle Anschlag reihe sich ein in eine Kette von Tötungen von Medienschaffenden im Gazastreifen in den letzten zwei Jahren. Beuster: „Kein Konflikt hat mehr Journalistenleben gefordert als der Krieg zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas.“

Bei Rückfragen: Hendrik Zörner

djv@djv.de

Pressefreiheit International Kriegsberichterstattung

Weitere Pressemitteilungen

Stuttgarter Erklärung

02.05.2026

Özdemir soll Pressefreiheit verteidigen

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft die künftige Landesregierung von Baden-Württemberg dazu auf, sich die Verteidigung und den Ausbau der Pressefreiheit zu einer ihrer Kernaufgaben zu machen.

Mehr
WDR und NDR

30.04.2026

Konstruktive Verhandlungen gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den WDR und den NDR zu konstruktiven Tarifverhandlungen auf.

Mehr
Trump contra Kimmel

29.04.2026

Satirefreiheit ist Grundrecht

Der Deutsche Journalisten-Verband nimmt den US-Talkshowmoderator Jimmy Kimmel gegen den Terrorvorwurf von US-Präsident Donald Trump in Schutz.

Mehr
Verschleppte Journalistin

22.04.2026

Voller Einsatz vom AA gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert Bundesaußenminister Johann Wadephul auf, sich bei der syrischen Übergangsregierung für die sofortige Freilassung der deutschen Journalistin Eva Maria Michelma …

Mehr
Deutsche Welle-Demo

21.04.2026

Autokraten dürfen nicht jubeln

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft zur Teilnahme an der Demonstration „Für eine starke Deutsche Welle! Für Dialog und Medienfreiheit – weltweit“ am 22. April in Berlin auf.

Mehr
Appell an Bundestag

15.04.2026

Entlastungsprämie auch für Freie

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Deutschen Bundestag auf, die von der Bundesregierung vorgeschlagene Entlastungsprämie für Angestellte auf Selbstständige auszuweiten.

Mehr
Nach Ungarn-Wahl

13.04.2026

Pressefreiheit wiederherstellen

Der Deutsche Journalisten-Verband gratuliert dem künftigen ungarischen Ministerpräsidenten Peter Magyar zu dem haushohen Wahlsieg über den Autokraten Viktor Orbán.

Mehr
Wahl in Ungarn

10.04.2026

Freie Berichterstattung gewährleisten

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die ungarischen Behörden auf, die freie und ungehinderte Berichterstattung über die Parlamentswahlen am 12. April zu gewährleisten.

Mehr
dpa-Tarifabschluss

30.03.2026

Rund 6,5 Prozent mehr

Die Einkommen der Journalistinnen und Journalisten bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) steigen um durchschnittlich 6,5 Prozent innerhalb von zwei Jahren.

Mehr
El Hotzo

27.03.2026

Sieg für Satirefreiheit

Der Deutsche Journalisten-Verband begrüßt die Entscheidung des Kammergerichts Berlin im Streit um den Satiriker El Hotzo.

Mehr