Mitglied werden
Login Logout Mitglied werden
Warenkorb

Journalistenmorde

Aufklärung von Türkei gefordert

23.12.2024

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert von der türkischen Regierung Aufklärung über den Tod von zwei kurdischen Journalisten in Syrien.

Nach Medienberichten sollen die Reporter Nazım Daştan und Cihan Bilgin durch eine türkische Killerdrohne im syrischen Rojava getötet worden sein. Die beiden Journalisten arbeiteten seit vielen Jahren für kurdische Medien und berichteten zuletzt über die Angriffe der türkischen Armee und der Dschihadistenmiliz SNA auf das Kurdengebiet in Nord- und Ostsyrien. Nach Augenzeugenberichten sollen Daştan und Bilgin gezielt getötet worden sein. „Das ist ein ungeheuerlicher Verdacht, der von der türkischen Regierung aufgeklärt werden muss“, sagt DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster. „Wenn türkische Sicherheitskräfte Jagd auf Berichterstatter machen, gehören die Verantwortlichen vor Gericht.“

Vom Auswärtigen Amt erhofft sich der DJV-Vorsitzende diplomatische Rückendeckung bei der Forderung nach Aufklärung: „Wenn sich herausstellen sollte, dass Nazım Daştan und Cihan Bilgin gezielt ermordet wurden, weil sie journalistisch tätig waren, muss das Auswirkungen auf die diplomatischen Beziehungen Deutschlands zur Türkei haben“, so Beuster.

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Hendrik Zörner

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, djv@djv.de

Pressefreiheit

Weitere Pressemitteilungen

Appell an Bundestag

15.04.2026

Entlastungsprämie auch für Freie

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Deutschen Bundestag auf, die von der Bundesregierung vorgeschlagene Entlastungsprämie für Angestellte auf Selbstständige auszuweiten.

Mehr
Nach Ungarn-Wahl

13.04.2026

Pressefreiheit wiederherstellen

Der Deutsche Journalisten-Verband gratuliert dem künftigen ungarischen Ministerpräsidenten Peter Magyar zu dem haushohen Wahlsieg über den Autokraten Viktor Orbán.

Mehr
Wahl in Ungarn

10.04.2026

Freie Berichterstattung gewährleisten

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die ungarischen Behörden auf, die freie und ungehinderte Berichterstattung über die Parlamentswahlen am 12. April zu gewährleisten.

Mehr
dpa-Tarifabschluss

30.03.2026

Rund 6,5 Prozent mehr

Die Einkommen der Journalistinnen und Journalisten bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) steigen um durchschnittlich 6,5 Prozent innerhalb von zwei Jahren.

Mehr
El Hotzo

27.03.2026

Sieg für Satirefreiheit

Der Deutsche Journalisten-Verband begrüßt die Entscheidung des Kammergerichts Berlin im Streit um den Satiriker El Hotzo.

Mehr
Nach Übergriffen

26.03.2026

Arbeitgeber in der Pflicht

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft die Medienarbeitgeber auf, die Journalistinnen und Journalisten aktiver als bisher gegen Anfeindungen und Diffamierungen zu schützen.

Mehr
Familienministerium

24.03.2026

Jugendmedienprojekt erhalten

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert Bundesfamilienministerin Karin Prien auf, das Projekt „nah:dran – Medien für alle“ der Jugendpresse Deutschland zu erhalten.

Mehr
dpa-Warnstreik

20.03.2026

Fairer Tarifabschluss ist gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband hat gemeinsam mit der Gewerkschaft ver.di die fast 800 Beschäftigten der Deutschen Presse-Agentur (dpa) für den heutigen Freitag zum Warnstreik aufgerufen.

Mehr
Gesetzgebung

18.03.2026

Förderrente auch für Selbstständige

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die Regierungskoalition auf, auch Selbstständige in die neue Förderrente einzubeziehen.

Mehr
USA

16.03.2026

Keine Restriktionen gegen Medien

Der Deutsche Journalisten-Verband spricht sich strikt gegen Restriktionen von US-Behörden gegen kritische Medien aus.

Mehr