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Ukrainekrieg

Bestürzung über 412 Angriffe

02.06.2022

Der Deutsche Journalisten-Verband reagiert mit Bestürzung auf die erschreckend hohe Zahl der Angriffe auf die Pressefreiheit seit Beginn des Ukrainekriegs.

Wenigstens acht getötete Journalistinnen und Journalisten und 412 Angriffe auf die Pressefreiheit sind die schockierende Bilanz der Kampfhandlungen. „Das Töten muss ein Ende haben, die Berichterstattung darf nicht länger lebensgefährlich sein“, fordert der stellvertretende DJV-Bundesvorsitzende Mika Beuster.

Am heutigen Donnerstag veröffentlichte das International Press Institute (IPI) die bisherige Bilanz des Ukrainekriegs für Journalisten und Medien. Danach gab es insgesamt 412 Angriffe auf die Pressefreiheit, die von Informationsverweigerung über Inhaftierungen bis zu Tötungen von Berichterstattern reichen. Erst unlängst kam der französische Korrespondent Frédéric Leclerc-Imhoff bei einem russischen Bombenangriff ums Leben. „Wir sind es leid, dass unsere getöteten Kolleginnen und Kollegen als Kollateralschäden eines völlig sinnlosen Angriffskriegs ad acta gelegt werden“, so Beuster. „Jeder tote Journalist, jeder einzelne der 412 Verstöße gegen die Pressefreiheit und die Menschenrechte ist eine Anklage gegen Wladimir Putin.“

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Hendrik Zörner

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, djv@djv.de

Europa Kriegsberichterstattung International Pressefreiheit

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