Mitglied werden
Login Logout Mitglied werden
Warenkorb

Akkreditierungen

Brüssel muss reformieren

22.03.2018

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die EU-Kommission auf, ihre Akkreditierungsbestimmungen für Journalisten zu überprüfen.

Anlass ist die Weigerung der Kommission, dem deutschen Portal Netzpolitik.org die Presseakkreditierung zu bewilligen. Angeblich würden die Bestimmungen nicht erfüllt, weil das Medium nicht kommerziell ausgerichtet ist. Außerdem schreiben die Bestimmungen einen Wohnsitz des Berichterstatters in Belgien vor. „Die hauptberufliche journalistische Tätigkeit eines Berichterstatters muss das eigentliche Kriterium für die Zulassung in Brüssel sein“, fordert DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall. Es sei nicht akzeptabel, dass die Online-Redakteure von Netzpolitik.org schlechter gestellt würden als andere Korrespondenten in der europäischen Hauptstadt.Aus Sicht des DJV-Vorsitzenden sind die Bestimmungen „offenbar nicht mehr up to date“. Mit dem Kriterium der kommerziellen Ausrichtung des Mediums müsste allen EU-Korrespondenten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks die Zulassung entzogen würden. Überall: „Eine absurde Vorstellung.“Die EU-Kommission solle bei der Akkreditierung von Journalistinnen und Journalisten den rasant fortschreitenden Medienwandel stärker berücksichtigen: „Die Nische der nicht kommerziellen Online-Medien gab es vor einigen Jahren noch nicht. Aber jetzt spielen sie eine wachsende Rolle. Das muss die EU berücksichtigen.“Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:Hendrik ZörnerBei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, Fax 030/726 27 92 13

Europa Online-Journalismus

Weitere Pressemitteilungen

Medienauskunftsgesetz

05.05.2026

Bundestag muss Ernst machen

Der Deutsche Journalisten-Verband begrüßt den Gesetzentwurf von Bündnis 90/Die Grünen für ein Medienauskunftsgesetz.

Mehr
Stuttgarter Erklärung

02.05.2026

Özdemir soll Pressefreiheit verteidigen

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft die künftige Landesregierung von Baden-Württemberg dazu auf, sich die Verteidigung und den Ausbau der Pressefreiheit zu einer ihrer Kernaufgaben zu machen.

Mehr
WDR und NDR

30.04.2026

Konstruktive Verhandlungen gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den WDR und den NDR zu konstruktiven Tarifverhandlungen auf.

Mehr
Trump contra Kimmel

29.04.2026

Satirefreiheit ist Grundrecht

Der Deutsche Journalisten-Verband nimmt den US-Talkshowmoderator Jimmy Kimmel gegen den Terrorvorwurf von US-Präsident Donald Trump in Schutz.

Mehr
Verschleppte Journalistin

22.04.2026

Voller Einsatz vom AA gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert Bundesaußenminister Johann Wadephul auf, sich bei der syrischen Übergangsregierung für die sofortige Freilassung der deutschen Journalistin Eva Maria Michelma …

Mehr
Deutsche Welle-Demo

21.04.2026

Autokraten dürfen nicht jubeln

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft zur Teilnahme an der Demonstration „Für eine starke Deutsche Welle! Für Dialog und Medienfreiheit – weltweit“ am 22. April in Berlin auf.

Mehr
Appell an Bundestag

15.04.2026

Entlastungsprämie auch für Freie

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Deutschen Bundestag auf, die von der Bundesregierung vorgeschlagene Entlastungsprämie für Angestellte auf Selbstständige auszuweiten.

Mehr
Nach Ungarn-Wahl

13.04.2026

Pressefreiheit wiederherstellen

Der Deutsche Journalisten-Verband gratuliert dem künftigen ungarischen Ministerpräsidenten Peter Magyar zu dem haushohen Wahlsieg über den Autokraten Viktor Orbán.

Mehr
Wahl in Ungarn

10.04.2026

Freie Berichterstattung gewährleisten

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die ungarischen Behörden auf, die freie und ungehinderte Berichterstattung über die Parlamentswahlen am 12. April zu gewährleisten.

Mehr
dpa-Tarifabschluss

30.03.2026

Rund 6,5 Prozent mehr

Die Einkommen der Journalistinnen und Journalisten bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) steigen um durchschnittlich 6,5 Prozent innerhalb von zwei Jahren.

Mehr