Mitglied werden
Login Logout Mitglied werden
Warenkorb

ProSiebenSat.1

Das ist nicht sozialverträglich

20.07.2023

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Vorstand der privaten Sendergruppe ProSiebenSat.1 auf, seine Ankündigung sozialverträglicher Lösungen bei der geplanten Streichung von Stellen wahr zu machen.

Denn entgegen früheren Aussagen ist Berichten zufolge auch der Informationsbereich von ProSiebenSat.1 von den Stellenstreichungen betroffen. Der DJV reagiert damit auf Medienberichte, nach denen die Redaktion des Promi-Magazins „red“ aufgelöst und das Redaktionsteam des Formats „Akte“ verkleinert werden sollen. Von einem möglichen Wechsel der betroffenen Journalistinnen und Journalisten in andere Redaktionen der Sendergruppe ist den Berichten zufolge nichts bekannt. „Das ist nicht sozialverträglich, Herr Habets“, kritisiert DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall. Es sei ein schlechter Stil, die Horrormeldung von 400 Stellenstreichungen mit dem Versprechen sozialverträglicher Lösungen zu flankieren und am nächsten Tag „mit dem Rasenmäher durch die Redaktionen“ zu fahren, so Überall.

Der DJV-Vorsitzende erinnert daran, dass die Privatsender nach der geltenden Rechtslage verpflichtet seien, neben Unterhaltung auch Information zu bieten: „Weniger Personal bedeutet weniger Sendungen“, so Überall. Der Vorstand dürfe über die Streichorgie nicht die Existenzberechtigung der Sendergruppe aufs Spiel setzen.

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Hendrik Zörner

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, djv@djv.de

Privater Rundfunk

Weitere Pressemitteilungen

Medienauskunftsgesetz

05.05.2026

Bundestag muss Ernst machen

Der Deutsche Journalisten-Verband begrüßt den Gesetzentwurf von Bündnis 90/Die Grünen für ein Medienauskunftsgesetz.

Mehr
Stuttgarter Erklärung

02.05.2026

Özdemir soll Pressefreiheit verteidigen

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft die künftige Landesregierung von Baden-Württemberg dazu auf, sich die Verteidigung und den Ausbau der Pressefreiheit zu einer ihrer Kernaufgaben zu machen.

Mehr
WDR und NDR

30.04.2026

Konstruktive Verhandlungen gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den WDR und den NDR zu konstruktiven Tarifverhandlungen auf.

Mehr
Trump contra Kimmel

29.04.2026

Satirefreiheit ist Grundrecht

Der Deutsche Journalisten-Verband nimmt den US-Talkshowmoderator Jimmy Kimmel gegen den Terrorvorwurf von US-Präsident Donald Trump in Schutz.

Mehr
Verschleppte Journalistin

22.04.2026

Voller Einsatz vom AA gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert Bundesaußenminister Johann Wadephul auf, sich bei der syrischen Übergangsregierung für die sofortige Freilassung der deutschen Journalistin Eva Maria Michelma …

Mehr
Deutsche Welle-Demo

21.04.2026

Autokraten dürfen nicht jubeln

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft zur Teilnahme an der Demonstration „Für eine starke Deutsche Welle! Für Dialog und Medienfreiheit – weltweit“ am 22. April in Berlin auf.

Mehr
Appell an Bundestag

15.04.2026

Entlastungsprämie auch für Freie

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Deutschen Bundestag auf, die von der Bundesregierung vorgeschlagene Entlastungsprämie für Angestellte auf Selbstständige auszuweiten.

Mehr
Nach Ungarn-Wahl

13.04.2026

Pressefreiheit wiederherstellen

Der Deutsche Journalisten-Verband gratuliert dem künftigen ungarischen Ministerpräsidenten Peter Magyar zu dem haushohen Wahlsieg über den Autokraten Viktor Orbán.

Mehr
Wahl in Ungarn

10.04.2026

Freie Berichterstattung gewährleisten

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die ungarischen Behörden auf, die freie und ungehinderte Berichterstattung über die Parlamentswahlen am 12. April zu gewährleisten.

Mehr
dpa-Tarifabschluss

30.03.2026

Rund 6,5 Prozent mehr

Die Einkommen der Journalistinnen und Journalisten bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) steigen um durchschnittlich 6,5 Prozent innerhalb von zwei Jahren.

Mehr