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Zensurvorwurf

DJV begrüßt Günthers Klarstellung

13.01.2026

Der Deutsche Journalisten-Verband begrüßt die Klarstellung von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) zu den gegen ihn erhobenen Zensurvorwürfen.

Gegenüber den Kieler Nachrichten sagte Günther, sein „Ja“ in der Sendung „Markus Lanz“ als Antwort auf die Frage nach Zensurmaßnahmen habe sich auf ein Social Media-Verbot für unter 16-Jährige bezogen. Meinungs- und Pressefreiheit seien „ein hohes Gut, das wir in Deutschland glücklicherweise haben und schützen müssen“. DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster sieht darin „klare und notwendige Worte zur Verteidigung der Pressefreiheit“.

Der DJV-Vorsitzende betont in dem Zusammenhang die Notwendigkeit, entschieden gegen Desinformation, Hass und Drohungen insbesondere in Social Media vorzugehen. „Da stehen wir voll und ganz an der Seite von Daniel Günther.“ Es sei Aufgabe aller Demokraten, entschlossen gegen die Zerstörung des gesellschaftlichen Diskurses vorzugehen. Beuster: „Hass und Hetze im Netz haben ein Volumen erreicht, dass sie dem Journalismus gefährlich werden können. Das darf die Politik nicht zulassen.“

Bei Rückfragen: Hendrik Zörner

E-Mail: djv@djv.de

Demokratie Desinformation Politische Berichterstattung Pressefreiheit

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