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Russland

DJV kritisiert Verurteilung von Journalisten

16.04.2025

Der Deutsche Journalisten-Verband zeigt sich besorgt über die Verurteilung von vier Journalisten zu mehrjährigen Haftstrafen in Russland.

Zwei von ihnen haben in der Vergangenheit für den deutschen Auslandssender Deutsche Welle (DW) gearbeitet. Ihnen wird vorgeworfen, einer extremistischen Vereinigung  ̶  damit ist die Anti- Korruptions-Stiftung von Alexej Nawalny gemeint  ̶ anzugehören. DJV- Bundesvorsitzender Mika Beuster: „Wir wissen, wie es um die Haftbedingungen in Russland bestellt ist und kritisieren das Vorgehen der russischen Regierung scharf. Es kann nicht sein, dass Journalisten, die lediglich ihrer Arbeit nachgehen, von der russischen Regierung willkürlich verurteilt werden. Journalismus ist kein Verbrechen!“

Der DJV-Vorsitzende betont, dass der DJV fest an der Seite der russischen Medienschaffenden steht. „Die Journalisten haben unsere volle Solidarität. Wir fordern auch ein deutliches Zeichen von unserer Bundesregierung in Richtung Russland“, so Beuster.

Bei Rückfragen: Gina Schad

Tel. 030/72 62 79 20, djv@djv.de

International Pressefreiheit

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