Mitglied werden
Login Logout Mitglied werden
Warenkorb

Personalräte

Feste Freie gleich behandeln

22.07.2020

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert, feste freie Journalistinnen und Journalisten in den Personalräten der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten mit ihren angestellten Kollegen gleichzustellen.

Dafür muss das Bundesinnenministerium im Entwurf des Bundespersonalvertretungsgesetzes den Begriff der Beschäftigten um feste Freie erweitern. Das ist bisher durch landesgesetzliche Regelungen erst in einigen ARD-Sendern der Fall. Bei der Deutschen Welle, beim Deutschlandradio, bei MDR, NDR und RBB hingegen gelten die Regelungen des Bundespersonalvertretungsgesetzes, das feste Freie bisher von der Mitbestimmung ausschließt. „Die festen Freien sind maßgeblich daran beteiligt, dass die Sender Tag für Tag Programm machen können“, stellt DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall fest. „Wir reden hier nicht über eine kleine Minderheit der Beschäftigten, sondern bei manchen Sendern über die Hälfte des journalistischen Personals.“ Der Gesetzgeber müsse dem Grundsatz folgen: Gleiches Recht für alle.

Der DJV-Vorsitzende weist in dem Zusammenhang auf die guten Erfahrungen hin, die die Sender mit einer paritätischen Vertretung der festen Freien in den Personalräten gemacht haben: „Die Interessen aller Beschäftigten werden von einem Gremium vertreten, wir haben bisher nur positive Rückmeldungen erhalten.“ Das mache Sinn und so sollte es überall laufen.




Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Hendrik Zörner
Bei Rückfragen:
Tel. 030/72 62 79 20, djv@djv.de

Freiberuflicher Journalismus Öffenlich-rechtlicher Rundfunk

Weitere Pressemitteilungen

Medienauskunftsgesetz

05.05.2026

Bundestag muss Ernst machen

Der Deutsche Journalisten-Verband begrüßt den Gesetzentwurf von Bündnis 90/Die Grünen für ein Medienauskunftsgesetz.

Mehr
Stuttgarter Erklärung

02.05.2026

Özdemir soll Pressefreiheit verteidigen

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft die künftige Landesregierung von Baden-Württemberg dazu auf, sich die Verteidigung und den Ausbau der Pressefreiheit zu einer ihrer Kernaufgaben zu machen.

Mehr
WDR und NDR

30.04.2026

Konstruktive Verhandlungen gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den WDR und den NDR zu konstruktiven Tarifverhandlungen auf.

Mehr
Trump contra Kimmel

29.04.2026

Satirefreiheit ist Grundrecht

Der Deutsche Journalisten-Verband nimmt den US-Talkshowmoderator Jimmy Kimmel gegen den Terrorvorwurf von US-Präsident Donald Trump in Schutz.

Mehr
Verschleppte Journalistin

22.04.2026

Voller Einsatz vom AA gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert Bundesaußenminister Johann Wadephul auf, sich bei der syrischen Übergangsregierung für die sofortige Freilassung der deutschen Journalistin Eva Maria Michelma …

Mehr
Deutsche Welle-Demo

21.04.2026

Autokraten dürfen nicht jubeln

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft zur Teilnahme an der Demonstration „Für eine starke Deutsche Welle! Für Dialog und Medienfreiheit – weltweit“ am 22. April in Berlin auf.

Mehr
Appell an Bundestag

15.04.2026

Entlastungsprämie auch für Freie

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Deutschen Bundestag auf, die von der Bundesregierung vorgeschlagene Entlastungsprämie für Angestellte auf Selbstständige auszuweiten.

Mehr
Nach Ungarn-Wahl

13.04.2026

Pressefreiheit wiederherstellen

Der Deutsche Journalisten-Verband gratuliert dem künftigen ungarischen Ministerpräsidenten Peter Magyar zu dem haushohen Wahlsieg über den Autokraten Viktor Orbán.

Mehr
Wahl in Ungarn

10.04.2026

Freie Berichterstattung gewährleisten

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die ungarischen Behörden auf, die freie und ungehinderte Berichterstattung über die Parlamentswahlen am 12. April zu gewährleisten.

Mehr
dpa-Tarifabschluss

30.03.2026

Rund 6,5 Prozent mehr

Die Einkommen der Journalistinnen und Journalisten bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) steigen um durchschnittlich 6,5 Prozent innerhalb von zwei Jahren.

Mehr