Mitglied werden
Login Logout Mitglied werden
Warenkorb

Brief an Kanzlerkandidaten

Für die Pressefreiheit

30.04.2021

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die Kanzlerkandidaten von CDU/CSU und SPD sowie die Kandidatin von Bündnis 90/Die Grünen in einem gleich lautenden Schreiben auf, aktiv und engagiert für die Pressefreiheit in Deutschland einzutreten.

In dem Brief an Armin Laschet, Olaf Scholz und Annalena Baerbock schreibt DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall: „Wir wünschen uns von Ihnen, dass Sie die Situation der Grundrechte zum zentralen Thema Ihrer Kanzlerschaft machen.“ Und weiter: „,Zentral‘ bedeutet deutlich mehr, als bei Staatsbesuchen von Repräsentanten autokratischer Regime die notwendige Achtung der Pressefreiheit als protokollarische Fußnote abzuhandeln. Und innenpolitisch sollte von Ihnen das Signal ausgehen, dass die deutsche Demokratie nicht zögert, ihre Feinde mit allen rechtsstaatlichen Mitteln zu verfolgen.“ Aktuelle Aufhänger des Schreibens vom gestrigen Donnerstag sind der Internationale Tag der Pressefreiheit am 3. Mai und die wachsende Zahl der Übergriffe auf Berichterstatter. „65 Mal wurde zugeschlagen, bedroht, beleidigt. Und warum? Weil Berichterstatter Bericht erstatten und dabei nicht Verschwörungsideologen, Reichsbürgern und Coronaleugnern nach dem Mund schreiben.“


„Immer dann“, so der DJV-Vorsitzende, „wenn Journalisten beschimpft und bedroht werden, wünschen wir uns von Ihnen als Kanzler*in der Bundesrepublik Deutschland, dass Sie Ihre Stimme erheben und aktiv werden gegen die Feinde der Pressefreiheit. An der Spitze der künftigen Bundesregierung können Sie einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, dass Deutschland in der Rangliste der Pressefreiheit zu einem Spitzenplatz aufrückt.“

DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall steht am Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai für Fragen und Interviews zur Verfügung.

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Hendrik Zörner

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, djv@djv.de

Weitere Pressemitteilungen

Medienauskunftsgesetz

05.05.2026

Bundestag muss Ernst machen

Der Deutsche Journalisten-Verband begrüßt den Gesetzentwurf von Bündnis 90/Die Grünen für ein Medienauskunftsgesetz.

Mehr
Stuttgarter Erklärung

02.05.2026

Özdemir soll Pressefreiheit verteidigen

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft die künftige Landesregierung von Baden-Württemberg dazu auf, sich die Verteidigung und den Ausbau der Pressefreiheit zu einer ihrer Kernaufgaben zu machen.

Mehr
WDR und NDR

30.04.2026

Konstruktive Verhandlungen gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den WDR und den NDR zu konstruktiven Tarifverhandlungen auf.

Mehr
Trump contra Kimmel

29.04.2026

Satirefreiheit ist Grundrecht

Der Deutsche Journalisten-Verband nimmt den US-Talkshowmoderator Jimmy Kimmel gegen den Terrorvorwurf von US-Präsident Donald Trump in Schutz.

Mehr
Verschleppte Journalistin

22.04.2026

Voller Einsatz vom AA gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert Bundesaußenminister Johann Wadephul auf, sich bei der syrischen Übergangsregierung für die sofortige Freilassung der deutschen Journalistin Eva Maria Michelma …

Mehr
Deutsche Welle-Demo

21.04.2026

Autokraten dürfen nicht jubeln

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft zur Teilnahme an der Demonstration „Für eine starke Deutsche Welle! Für Dialog und Medienfreiheit – weltweit“ am 22. April in Berlin auf.

Mehr
Appell an Bundestag

15.04.2026

Entlastungsprämie auch für Freie

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Deutschen Bundestag auf, die von der Bundesregierung vorgeschlagene Entlastungsprämie für Angestellte auf Selbstständige auszuweiten.

Mehr
Nach Ungarn-Wahl

13.04.2026

Pressefreiheit wiederherstellen

Der Deutsche Journalisten-Verband gratuliert dem künftigen ungarischen Ministerpräsidenten Peter Magyar zu dem haushohen Wahlsieg über den Autokraten Viktor Orbán.

Mehr
Wahl in Ungarn

10.04.2026

Freie Berichterstattung gewährleisten

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die ungarischen Behörden auf, die freie und ungehinderte Berichterstattung über die Parlamentswahlen am 12. April zu gewährleisten.

Mehr
dpa-Tarifabschluss

30.03.2026

Rund 6,5 Prozent mehr

Die Einkommen der Journalistinnen und Journalisten bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) steigen um durchschnittlich 6,5 Prozent innerhalb von zwei Jahren.

Mehr