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USA

Gewalt gegen Journalisten

01.06.2020

Der Deutsche Journalisten-Verband verurteilt die Angriffe auf Journalisten in den USA scharf und fordert die US-Polizei auf, ihre Gewalt gegen Journalistinnen und Journalisten sofort einzustellen.

Bei den landesweiten Unruhen wegen rassistischer Polizeigewalt in den USA wurden in den vergangenen Tagen auch Berichterstatter angegriffen, darunter ein deutsches Fernsehteam der „Deutschen Welle“ in Minneapolis. Während einer Liveberichterstattung feuerten vor laufender Kamera US-Polizisten mit Gummigeschossen auf den Reporter Stefan Simons und sein Team, obwohl sie klar als Presse zu erkennen waren. Auch andere Journalistinnen und Journalisten wurden während ihrer Arbeit von der US-Polizei mit Gummigeschossen oder Pfeffermunition beschossen und zum Teil schwer verletzt, andere wurden zeitweise festgenommen oder von Protestierenden attackiert.
„Diese Angriffe sind durch nichts zu rechtfertigen“, so der DJV-Bundesvorsitzende Frank Überall. „Besonders perfide sind die Angriffe durch US-Polizisten. Die Polizei hat für den Schutz der Journalistinnen und Journalisten zu sorgen, auf keinen Fall dürfen Medienvertreter gezielt beschossen werden. Diese Attacken müssen sofort aufhören und die Vorfälle müssen strafrechtliche Konsequenzen für die beteiligten Polizisten haben.“

Die Vorfälle ereigneten sich bei den zum Teil gewaltsamen Protesten gegen rassistische Polizeigewalt, ausgelöst durch den Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einer Festnahme. Er starb, nachdem sich ein weißer Polizist minutenlang auf seinen Hals gekniet hatte.




Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Paul Eschenhagen
Bei Rückfragen:
Tel. 030/72 62 79 20, djv@djv.de

International

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