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Künstliche Intelligenz

Größte Sorgfalt angemahnt

18.02.2026

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft die Redaktionen zu größter Sorgfalt im Umgang mit Künstlicher Intelligenz auf.

Es darf aus Sicht des DJV in der Berichterstattung zu keiner Vermischung von journalistisch recherchierten Inhalten und KI-generiertem Content kommen. „Es steht nichts Geringeres auf dem Spiel als die Glaubwürdigkeit des Journalismus und das Vertrauen in die Medien“, mahnt DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster. Bei der Flut an Videos und Fotos, auch zu zeitgeschichtlich bedeutsamen Ereignissen, sei die journalistische Einordnung die Leitplanke, an der sich die Menschen orientierten. Beuster: „Wir Journalistinnen und Journalisten haben heute eine größere Verantwortung als je zuvor. Wenn dennoch Fehler gemacht werden, müssen sie schnell, umfassend und transparent korrigiert werden.“

Der DJV-Vorsitzende weist in dem Zusammenhang auf das Positionspapier des DJV zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz hin, in dem es unter anderem heißt: „Journalistische Inhalte, die mithilfe Künstlicher Intelligenz ganz oder teilweise erstellt werden, sind im Veröffentlichungsmedium entsprechend zu kennzeichnen. Die Kennzeichnung muss in unmittelbarer Nähe zum Inhalt erfolgen und hinsichtlich Größe und Gestaltung klar erkennbar sein.“ Das Papier steht auf der DJV-Webseite unter folgender URL zur Verfügung: www.djv.de/medienpolitik/kuenstliche-intelligenz/

Bei Rückfragen: Hendrik Zörner

E-Mail: djv@djv.de

Künstliche Intelligenz Medienvertrauen

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