Reform von ARD und ZDF
Jobs müssen Priorität haben
Der Deutsche Journalisten-Verband mahnt die Verantwortlichen von ARD und ZDF, bei der Umsetzung des Reformstaatsvertrags alle redaktionellen Arbeitsplätze zu erhalten.
Der DJV reagiert damit auf die Mitteilung der Intendanten beider Sender, Alpha, One und Tagesschau 24 zum Jahresende einzustellen. Zu begrüßen sei das klare Votum für den Erhalt von Phoenix, Neo und Info, urteilt DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster: „Diese Kanäle sowie der Ausbau der Digitalangebote sind wichtige Programmbestandteile, um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als Bollwerk gegen Desinformation und Propaganda zukunftsfest aufzustellen.“ Das könne auf Dauer nur mit „hervorragend ausgebildeten und qualifizierten Journalistinnen und Journalisten“ geschehen. „Kein Arbeitsplatz ist zu viel, kein Journalist verzichtbar.“
Der DJV-Vorsitzende ruft in dem Zusammenhang die Verantwortlichen von ARD und ZDF auf, in die angekündigten gemeinsamen Arbeitsgruppen für die weitere Ausgestaltung der zentralen Rahmenbedingungen die Vertreter der Beschäftigten zu integrieren: „Die vielleicht wichtigste Reform der Öffentlich-Rechtlichen kann nur gemeinsam mit den Journalistinnen und Journalisten der beiden Anstalten zum Erfolg geführt werden.“
Bei Rückfragen: Hendrik Zörner
E-Mail: djv@djv.de