Mitglied werden
Login Logout Mitglied werden
Warenkorb

Medienpolitik

Journalismus braucht Förderung

07.11.2023

„Der DJV-Verbandstag fordert die Bundesregierung und die Regierungen der Bundesländer auf, eine staatsfern organisierte Journalismusförderung einzurichten.“

So lautet der Beschluss, den die 200 Delegierten des Deutschen Journalisten-Verbands am heutigen Dienstag in Magdeburg mit großer Mehrheit verabschiedeten. Die Förderung soll demnach an die Einhaltung von Vorgaben geknüpft werden, zu denen unter anderem die personelle Ausstattung von Redaktionen, die Tarifbindung und die Einhaltung angemessener Honorare zählen. „Es gilt, den Journalismus in schwierigen Zeiten am Leben zu erhalten. Eine reine Förderung von Papierausgaben ist da nicht zielführend. Denn die große Herausforderung ist ja gerade, tragfähige digitale journalistische Angebote flächendeckend aufzubauen“, fordert DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster.

In einem weiteren Antrag fordern die DJV-Delegierten alle Medienhäuser, öffentlich-rechtliche wie private, auf, ihre Praktikanten und Hospitanten als angehende Journalistinnen bzw. Journalisten zu bezahlen. An den Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) richtet sich die Forderung eines weiteren Antrags, gemeinsame Vergütungsregeln für freie hauptberufliche Zeitungsjournalisten aufzustellen. Der DJV solle entsprechende Verhandlungen mit den Zeitungsverlegern anstreben. Das gleiche wird für den Zeitschriftenbereich gefordert.

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Hendrik Zörner

Bei Rückfragen:

Die DJV-Pressestelle ist während des Verbandstags bis einschließlich 7.11. telefonisch ausschließlich in Magdeburg erreichbar unter (0391) 59 49 812.

Tel. 030/72 62 79 20, djv@djv.de

Sie finden unsere Pressemitteilung auch unter www.djv.de

DJV-Verbandstag

Weitere Pressemitteilungen

Medienauskunftsgesetz

05.05.2026

Bundestag muss Ernst machen

Der Deutsche Journalisten-Verband begrüßt den Gesetzentwurf von Bündnis 90/Die Grünen für ein Medienauskunftsgesetz.

Mehr
Stuttgarter Erklärung

02.05.2026

Özdemir soll Pressefreiheit verteidigen

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft die künftige Landesregierung von Baden-Württemberg dazu auf, sich die Verteidigung und den Ausbau der Pressefreiheit zu einer ihrer Kernaufgaben zu machen.

Mehr
WDR und NDR

30.04.2026

Konstruktive Verhandlungen gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den WDR und den NDR zu konstruktiven Tarifverhandlungen auf.

Mehr
Trump contra Kimmel

29.04.2026

Satirefreiheit ist Grundrecht

Der Deutsche Journalisten-Verband nimmt den US-Talkshowmoderator Jimmy Kimmel gegen den Terrorvorwurf von US-Präsident Donald Trump in Schutz.

Mehr
Verschleppte Journalistin

22.04.2026

Voller Einsatz vom AA gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert Bundesaußenminister Johann Wadephul auf, sich bei der syrischen Übergangsregierung für die sofortige Freilassung der deutschen Journalistin Eva Maria Michelma …

Mehr
Deutsche Welle-Demo

21.04.2026

Autokraten dürfen nicht jubeln

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft zur Teilnahme an der Demonstration „Für eine starke Deutsche Welle! Für Dialog und Medienfreiheit – weltweit“ am 22. April in Berlin auf.

Mehr
Appell an Bundestag

15.04.2026

Entlastungsprämie auch für Freie

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Deutschen Bundestag auf, die von der Bundesregierung vorgeschlagene Entlastungsprämie für Angestellte auf Selbstständige auszuweiten.

Mehr
Nach Ungarn-Wahl

13.04.2026

Pressefreiheit wiederherstellen

Der Deutsche Journalisten-Verband gratuliert dem künftigen ungarischen Ministerpräsidenten Peter Magyar zu dem haushohen Wahlsieg über den Autokraten Viktor Orbán.

Mehr
Wahl in Ungarn

10.04.2026

Freie Berichterstattung gewährleisten

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die ungarischen Behörden auf, die freie und ungehinderte Berichterstattung über die Parlamentswahlen am 12. April zu gewährleisten.

Mehr
dpa-Tarifabschluss

30.03.2026

Rund 6,5 Prozent mehr

Die Einkommen der Journalistinnen und Journalisten bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) steigen um durchschnittlich 6,5 Prozent innerhalb von zwei Jahren.

Mehr