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Forderung

Kein KI-Training mit raubkopierten Texten

21.03.2025

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Facebook-Mutterkonzern Meta auf, für das Training seiner KI keine raubkopierten Texte zu verwenden.

Der DJV reagiert damit auf Presseberichte, wonach Meta auch Texte von der Online-Plattform LibGen verwendet haben soll. LibGen sei bekannt dafür, auch raubkopierte Texte von Wissenschaftlern zu verwenden. Auch Journalistinnen und Journalisten könnten davon betroffen sein. „Diese Abgreif-Mentalität muss ein Ende haben“, kritisiert DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster. „Journalismus gibt es nicht umsonst. Lange recherchierte und hochwertig produzierte Texte haben ihren Preis.“ Autoren müssten für die Verwendung ihrer Texte für KI-Training endlich angemessen vergütet werden. Der Fall zeige einmal mehr, wie gleichgültig KI-Anbieter mit urheberrechtlichen Werken umgingen.

Der DJV-Bundesvorsitzende fordert deshalb den Gesetzgeber auf, endlich die Regeln für die Nutzung von urheberrechtlich geschützten Werken für KI-Training zugunsten der Urheber anzupassen. „Hier gibt es Nachholbedarf“, so Beuster.

Bei Rückfragen: Gina Schad

E-Mail: djv@djv.de

Künstliche Intelligenz Qualität im Journalismus Urheberrecht

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