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Kein Sponsoring für Hetzer

03.11.2025

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft Discounter und Online-Versandhändler dazu auf, nicht länger rechtspopulistische Influencer und Fake news-Blogs mit Werbung zu unterstützen.

Der DJV reagiert damit auf die umfangreiche Berichterstattung der taz vom Wochenende, nach der rechtspopulistische Social-Media-Kanäle durch Werbeanzeigen von Unternehmen wie Lidl, Amazon oder Shop Apotheke gesponsert werden. Die Anzeigenplatzierung erfolge gemäß Klickzahlen und Userkontakten. Obwohl schon vor Jahren einige Unternehmen auf den politischen Hintergrund der Empfänger von Werbegeldern hingewiesen wurden, habe sich nichts geändert. „Es kann nicht sein, dass die Giganten des Onlinehandels die Feinde der Demokratie unterstützen, statt in seriösen journalistischen Medien zu werben“, erklärt DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster. Mit ihren Ausgaben für Werbung habe die Wirtschaft auch eine gesellschaftliche Verantwortung.

Der DJV-Vorsitzende weist in dem Zusammenhang darauf hin, dass der vom DJV vor der Bundestagswahl aufgenommene Kampf gegen Fake news weiter aktuell ist: „Der Einfluss von Desinformation und Rechtspopulismus wird eher stärker als schwächer“, mahnt Beuster. Umso wichtiger sei es deshalb, Hass und Hetze im Netz finanziell nicht weiter zu pushen.

Bei Rückfragen: Hendrik Zörner

E-Mail: djv@djv.de

Rechtsextremismus Desinformation

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