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Erdbebengebiet

Keine Gewalt gegen Reporter

12.02.2023

Der Deutsche Journalisten-Verband wendet sich gegen jegliche Form von Gewalt gegen Reporter im türkisch-syrischen Erdbebengebiet.

Deutschlands Journalistengewerkschaft reagiert damit auf Berichte, nach denen die Trauer und Verzweiflung von Opfern des verheerenden Erdbebens zunehmend in Hass gegen Hilfskräfte und Journalistinnen und Journalisten umschlägt. „Die Berichterstatter kommen unter großer Gefahr ihrem Auftrag nach, die Weltöffentlichkeit über die furchtbaren Folgen der Naturkatastrophe zu informieren“, sagt DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall. „Dafür gebührt ihnen Dank und Anerkennung, aber nicht Aggression und Gewalt.“

Der DJV-Vorsitzende sieht in den Übergriffen eine Folge der pressefeindlichen Politik des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan: „Jetzt rächt sich, dass den Menschen seit Jahren von der türkischen Staatsführung eingetrichtert wird, von unabhängigen Journalisten gehe eine Gefahr aus. Dabei brauchen die Erdbebenopfer jetzt die Hilfen des Auslands.“ Die Korrespondenten im Erdbebengebiet ruft der DJV-Vorsitzende auf, so vorsichtig wie möglich zu agieren. „Im Zweifel muss eine Berichterstattung abgebrochen werden.“

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Hendrik Zörner

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, djv@djv.de

International

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