Mitglied werden
Login Logout Mitglied werden
Warenkorb

DJV appelliert

Medienauskunft auf die politische Agenda

11.02.2025

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die kommende Bundesregierung auf, den Entwurf zum Medienauskunftsgesetz gegen Bundesbehörden nicht fallen zu lassen.

Der DJV erneuert damit seine Forderung aus der Vergangenheit, die ein solches Gesetz vorsieht. Durch das vorzeitige Ampel-Aus und die vorgezogene Bundestagswahl am 23. Februar besteht die Gefahr, dass das Vorhaben unter einer neuen Regierung nicht weiter fortgeführt wird. DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster ist besorgt: „Der Medienauskunftsanspruch schafft Transparenz und stärkt die Pressefreiheit. Solche Themen dürfen nicht stiefmütterlich behandelt werden. Außerdem wird damit ein zentrales Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag nicht umgesetzt. Demokratie und Meinungsfreiheit gehören aber ganz nach oben auf die politische Agenda.“

Der DJV-Vorsitzende erinnert daran, dass das Thema Auskunftsansprüche von Journalistinnen und Journalisten seit über 10 Jahren nach hinten verschoben werde. So ein wichtiges Thema derart zu vernachlässigen, sei in diesen politischen Zeiten das falsche Signal, so Beuster.

Pressesprecherin DJV: Gina Schad

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, djv@djv.de

Presserechtlicher Auskunftsanspruch Medienpolitik

Weitere Pressemitteilungen

Stuttgarter Erklärung

02.05.2026

Özdemir soll Pressefreiheit verteidigen

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft die künftige Landesregierung von Baden-Württemberg dazu auf, sich die Verteidigung und den Ausbau der Pressefreiheit zu einer ihrer Kernaufgaben zu machen.

Mehr
WDR und NDR

30.04.2026

Konstruktive Verhandlungen gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den WDR und den NDR zu konstruktiven Tarifverhandlungen auf.

Mehr
Trump contra Kimmel

29.04.2026

Satirefreiheit ist Grundrecht

Der Deutsche Journalisten-Verband nimmt den US-Talkshowmoderator Jimmy Kimmel gegen den Terrorvorwurf von US-Präsident Donald Trump in Schutz.

Mehr
Verschleppte Journalistin

22.04.2026

Voller Einsatz vom AA gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert Bundesaußenminister Johann Wadephul auf, sich bei der syrischen Übergangsregierung für die sofortige Freilassung der deutschen Journalistin Eva Maria Michelma …

Mehr
Deutsche Welle-Demo

21.04.2026

Autokraten dürfen nicht jubeln

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft zur Teilnahme an der Demonstration „Für eine starke Deutsche Welle! Für Dialog und Medienfreiheit – weltweit“ am 22. April in Berlin auf.

Mehr
Appell an Bundestag

15.04.2026

Entlastungsprämie auch für Freie

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Deutschen Bundestag auf, die von der Bundesregierung vorgeschlagene Entlastungsprämie für Angestellte auf Selbstständige auszuweiten.

Mehr
Nach Ungarn-Wahl

13.04.2026

Pressefreiheit wiederherstellen

Der Deutsche Journalisten-Verband gratuliert dem künftigen ungarischen Ministerpräsidenten Peter Magyar zu dem haushohen Wahlsieg über den Autokraten Viktor Orbán.

Mehr
Wahl in Ungarn

10.04.2026

Freie Berichterstattung gewährleisten

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die ungarischen Behörden auf, die freie und ungehinderte Berichterstattung über die Parlamentswahlen am 12. April zu gewährleisten.

Mehr
dpa-Tarifabschluss

30.03.2026

Rund 6,5 Prozent mehr

Die Einkommen der Journalistinnen und Journalisten bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) steigen um durchschnittlich 6,5 Prozent innerhalb von zwei Jahren.

Mehr
El Hotzo

27.03.2026

Sieg für Satirefreiheit

Der Deutsche Journalisten-Verband begrüßt die Entscheidung des Kammergerichts Berlin im Streit um den Satiriker El Hotzo.

Mehr