Mitglied werden
Login Logout Mitglied werden
Warenkorb

Rundfunkräte

Mehr journalistische Expertise

02.03.2023

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert eine Verankerung von mehr journalistischer Expertise in den Rundfunkräten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Das macht die laufende Diskussion über Struktur und Reformen des öffentlich-rechtlichen Rundfunksystems in Deutschland notwendig. Auch sieht der Medienänderungsstaatsvertrag eine Stärkung der Aufsichtsgremien vor, indem sie etwa unabhängig von der jeweiligen Intendanz arbeiten sollen. „Es ist richtig und wichtig, dass die gesellschaftlichen Gruppen und die Politik in den Räten vertreten sind“, sagt DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall. Eine sach- und fachgerechte Aufsicht sei jedoch ohne journalistische Expertise kaum möglich. „Wir Journalistinnen und Journalisten wissen aus eigener Berufserfahrung, worauf es bei den Sendern ankommt.“ Vor dem Hintergrund einer immer bedrohlicher werdenden gesellschaftlichen und politischen Diskussion über die Zukunft des Rundfunks in Deutschland seien in den Aufsichtsgremien journalistische Profis unverzichtbar. Die Vorkommnisse des vergangenen Jahres hätten gezeigt, dass absolute Machtausübung von Führungskräften ohne wirksame Kontrolle verheerend für eine Anstalt sein könne.

In manchen Rundfunkräten sind derzeit keine Mandate für die Organisationen vorgesehen, die über journalistische Expertise verfügen. Überall: „Ein Unding. Journalisten aus den Reihen des DJV bieten ihre Expertise an – wobei allen klar sein muss, dass ein Mandat in einem Rundfunk- oder Fernsehrat nicht vergnügungssteuerpflichtig ist.“

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Hendrik Zörner

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, djv@djv.de

Öffenlich-rechtlicher Rundfunk

Weitere Pressemitteilungen

Medienauskunftsgesetz

05.05.2026

Bundestag muss Ernst machen

Der Deutsche Journalisten-Verband begrüßt den Gesetzentwurf von Bündnis 90/Die Grünen für ein Medienauskunftsgesetz.

Mehr
Stuttgarter Erklärung

02.05.2026

Özdemir soll Pressefreiheit verteidigen

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft die künftige Landesregierung von Baden-Württemberg dazu auf, sich die Verteidigung und den Ausbau der Pressefreiheit zu einer ihrer Kernaufgaben zu machen.

Mehr
WDR und NDR

30.04.2026

Konstruktive Verhandlungen gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den WDR und den NDR zu konstruktiven Tarifverhandlungen auf.

Mehr
Trump contra Kimmel

29.04.2026

Satirefreiheit ist Grundrecht

Der Deutsche Journalisten-Verband nimmt den US-Talkshowmoderator Jimmy Kimmel gegen den Terrorvorwurf von US-Präsident Donald Trump in Schutz.

Mehr
Verschleppte Journalistin

22.04.2026

Voller Einsatz vom AA gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert Bundesaußenminister Johann Wadephul auf, sich bei der syrischen Übergangsregierung für die sofortige Freilassung der deutschen Journalistin Eva Maria Michelma …

Mehr
Deutsche Welle-Demo

21.04.2026

Autokraten dürfen nicht jubeln

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft zur Teilnahme an der Demonstration „Für eine starke Deutsche Welle! Für Dialog und Medienfreiheit – weltweit“ am 22. April in Berlin auf.

Mehr
Appell an Bundestag

15.04.2026

Entlastungsprämie auch für Freie

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Deutschen Bundestag auf, die von der Bundesregierung vorgeschlagene Entlastungsprämie für Angestellte auf Selbstständige auszuweiten.

Mehr
Nach Ungarn-Wahl

13.04.2026

Pressefreiheit wiederherstellen

Der Deutsche Journalisten-Verband gratuliert dem künftigen ungarischen Ministerpräsidenten Peter Magyar zu dem haushohen Wahlsieg über den Autokraten Viktor Orbán.

Mehr
Wahl in Ungarn

10.04.2026

Freie Berichterstattung gewährleisten

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die ungarischen Behörden auf, die freie und ungehinderte Berichterstattung über die Parlamentswahlen am 12. April zu gewährleisten.

Mehr
dpa-Tarifabschluss

30.03.2026

Rund 6,5 Prozent mehr

Die Einkommen der Journalistinnen und Journalisten bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) steigen um durchschnittlich 6,5 Prozent innerhalb von zwei Jahren.

Mehr