Mitglied werden
Login Logout Mitglied werden
Warenkorb

Vorort-Interviews

Mehr Sorgfalt

03.08.2023

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft die Verantwortlichen in Sendern und Verlagen dazu auf, den Journalistinnen und Journalisten mehr bezahlte Zeit für ihre Recherchen vor Ort zur Verfügung zu stellen.

DJV reagiert damit auf die heftigen Diskussionen über den WDR-Fernsehbeitrag für die ARD-Tagesschau über die viel beachtete Preisaktion des Discounters Penny, in dem eine Mitarbeiterin des Senders interviewt wurde. Der Sender hat sich inzwischen für die Panne entschuldigt. Überall: „Das darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Freien infolge der Sparpolitik der Sender und Verlage immer weniger Zeit für die Recherche ihrer Beiträge haben.“ Wenn Straßeninterviews Aussagekraft über die Stimmung der Menschen haben sollten, müssten die Interviewer mehr als die Schreibweise der Namen ihrer Kontaktpersonen in Erfahrung bringen.

Der DJV-Vorsitzende ruft deshalb die Verantwortlichen in Sendern und Verlagen auf, die heftigen Reaktionen auf den Penny-Beitrag ernst zu nehmen: „Die Mediennutzer fordern zu Recht viel Sorgfalt von uns Journalisten. Das muss aber auch bezahlt werden.“ Mehr bezahlte Zeit sei eine Investition in die Glaubwürdigkeit des Journalismus, die sich auszahlt.

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Hendrik Zörner

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, djv@djv.de

Qualität im Journalismus

Weitere Pressemitteilungen

Medienauskunftsgesetz

05.05.2026

Bundestag muss Ernst machen

Der Deutsche Journalisten-Verband begrüßt den Gesetzentwurf von Bündnis 90/Die Grünen für ein Medienauskunftsgesetz.

Mehr
Stuttgarter Erklärung

02.05.2026

Özdemir soll Pressefreiheit verteidigen

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft die künftige Landesregierung von Baden-Württemberg dazu auf, sich die Verteidigung und den Ausbau der Pressefreiheit zu einer ihrer Kernaufgaben zu machen.

Mehr
WDR und NDR

30.04.2026

Konstruktive Verhandlungen gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den WDR und den NDR zu konstruktiven Tarifverhandlungen auf.

Mehr
Trump contra Kimmel

29.04.2026

Satirefreiheit ist Grundrecht

Der Deutsche Journalisten-Verband nimmt den US-Talkshowmoderator Jimmy Kimmel gegen den Terrorvorwurf von US-Präsident Donald Trump in Schutz.

Mehr
Verschleppte Journalistin

22.04.2026

Voller Einsatz vom AA gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert Bundesaußenminister Johann Wadephul auf, sich bei der syrischen Übergangsregierung für die sofortige Freilassung der deutschen Journalistin Eva Maria Michelma …

Mehr
Deutsche Welle-Demo

21.04.2026

Autokraten dürfen nicht jubeln

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft zur Teilnahme an der Demonstration „Für eine starke Deutsche Welle! Für Dialog und Medienfreiheit – weltweit“ am 22. April in Berlin auf.

Mehr
Appell an Bundestag

15.04.2026

Entlastungsprämie auch für Freie

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Deutschen Bundestag auf, die von der Bundesregierung vorgeschlagene Entlastungsprämie für Angestellte auf Selbstständige auszuweiten.

Mehr
Nach Ungarn-Wahl

13.04.2026

Pressefreiheit wiederherstellen

Der Deutsche Journalisten-Verband gratuliert dem künftigen ungarischen Ministerpräsidenten Peter Magyar zu dem haushohen Wahlsieg über den Autokraten Viktor Orbán.

Mehr
Wahl in Ungarn

10.04.2026

Freie Berichterstattung gewährleisten

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die ungarischen Behörden auf, die freie und ungehinderte Berichterstattung über die Parlamentswahlen am 12. April zu gewährleisten.

Mehr
dpa-Tarifabschluss

30.03.2026

Rund 6,5 Prozent mehr

Die Einkommen der Journalistinnen und Journalisten bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) steigen um durchschnittlich 6,5 Prozent innerhalb von zwei Jahren.

Mehr