Mitglied werden
Login Logout Mitglied werden
Warenkorb

Hohenzollern

Nicht einschüchtern lassen

16.06.2021

Der Deutsche Journalisten-Verband rät Journalistinnen und Journalisten dazu, sich von Klageandrohungen der Hohenzollern-Familie gegen kritische Medienberichte nicht einschüchtern zu lassen.

Allerdings müssen Berichterstatter beim Themenkomplex Hohenzollern noch sorgfältiger als sonst vor der Veröffentlichung ihre Texte und Sendungen prüfen. Der DJV reagiert damit auf eine aktuelle Dokumentation des Historikerverbands, die sich akribisch mit den Klagen des früheren Kaisergeschlechts auseinandersetzt. Fazit ist, dass selbst kleine Faktenfehler in den journalistischen Berichten mit rechtlichen Mitteln verfolgt werden, statt etwa in Form von Leserbriefen zu reagieren oder die Redaktion um eine Korrektur zu bitten.

Für den DJV-Bundesvorsitzenden Frank Überall drängt sich der Eindruck auf, dass das unnachgiebige juristische Vorgehen der Hohenzollern gegen die Medien auch dem Zweck diene, Journalisten einzuschüchtern und so Berichterstattung zu verhindern. „Diese Rechnung darf nicht aufgehen“, fordert Überall. „Auch mehr als 100 Jahre nach dem Ende der Monarchie darf es von den Nachkommen der deutschen Kaiser keinen Maulkorb für die Presse geben. Wenn die Fakten stimmen, muss berichtet werden können.“

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Hendrik Zörner

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, djv@djv.de

Qualität im Journalismus

Weitere Pressemitteilungen

Medienauskunftsgesetz

05.05.2026

Bundestag muss Ernst machen

Der Deutsche Journalisten-Verband begrüßt den Gesetzentwurf von Bündnis 90/Die Grünen für ein Medienauskunftsgesetz.

Mehr
Stuttgarter Erklärung

02.05.2026

Özdemir soll Pressefreiheit verteidigen

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft die künftige Landesregierung von Baden-Württemberg dazu auf, sich die Verteidigung und den Ausbau der Pressefreiheit zu einer ihrer Kernaufgaben zu machen.

Mehr
WDR und NDR

30.04.2026

Konstruktive Verhandlungen gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den WDR und den NDR zu konstruktiven Tarifverhandlungen auf.

Mehr
Trump contra Kimmel

29.04.2026

Satirefreiheit ist Grundrecht

Der Deutsche Journalisten-Verband nimmt den US-Talkshowmoderator Jimmy Kimmel gegen den Terrorvorwurf von US-Präsident Donald Trump in Schutz.

Mehr
Verschleppte Journalistin

22.04.2026

Voller Einsatz vom AA gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert Bundesaußenminister Johann Wadephul auf, sich bei der syrischen Übergangsregierung für die sofortige Freilassung der deutschen Journalistin Eva Maria Michelma …

Mehr
Deutsche Welle-Demo

21.04.2026

Autokraten dürfen nicht jubeln

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft zur Teilnahme an der Demonstration „Für eine starke Deutsche Welle! Für Dialog und Medienfreiheit – weltweit“ am 22. April in Berlin auf.

Mehr
Appell an Bundestag

15.04.2026

Entlastungsprämie auch für Freie

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Deutschen Bundestag auf, die von der Bundesregierung vorgeschlagene Entlastungsprämie für Angestellte auf Selbstständige auszuweiten.

Mehr
Nach Ungarn-Wahl

13.04.2026

Pressefreiheit wiederherstellen

Der Deutsche Journalisten-Verband gratuliert dem künftigen ungarischen Ministerpräsidenten Peter Magyar zu dem haushohen Wahlsieg über den Autokraten Viktor Orbán.

Mehr
Wahl in Ungarn

10.04.2026

Freie Berichterstattung gewährleisten

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die ungarischen Behörden auf, die freie und ungehinderte Berichterstattung über die Parlamentswahlen am 12. April zu gewährleisten.

Mehr
dpa-Tarifabschluss

30.03.2026

Rund 6,5 Prozent mehr

Die Einkommen der Journalistinnen und Journalisten bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) steigen um durchschnittlich 6,5 Prozent innerhalb von zwei Jahren.

Mehr