Mitglied werden
Login Logout Mitglied werden
Warenkorb

BBC

Nicht vor Trump einknicken

13.11.2025

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft die Verantwortlichen der öffentlich-rechtlichen BBC auf, nicht vor US-Präsident Donald Trump einzuknicken.

Andernfalls befürchtet der DJV Konsequenzen für alle kritischen und unabhängigen Medien und deren Berichterstattung über Trump weltweit. „Wenn Fehler in der Berichterstattung begangen wurden, sind sie zu korrigieren“, sagt DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster. „Das hat die BBC eingeräumt. Außerdem haben zwei Senderverantwortliche ihren Hut genommen. Damit muss es gut sein.“ Ein vergleichsweise kleiner handwerklicher Fehler werde zum Popanz aufgebauscht. Trump diffamiere die BBC-Journalisten als korrupt und verlange von der BBC, „eine vollständige und faire Richtigstellung der Doku zu veröffentlichen“, sich bei ihm „für die falschen, verleumderischen, herabsetzenden, irreführenden und hetzerischen Aussagen“ zu entschuldigen und ihn „angemessen für den entstandenen Schaden zu entschädigen“. Der US-Präsident fordere eine „totale Unterwerfung nach Autokratenmanier“, so der DJV-Vorsitzende. „Dafür gibt es nicht den geringsten Grund.“

Im Interesse der Journalistinnen und Journalisten bei dem Sender dürfe sich die BBC von Trumps Drohung mit einer Milliardenklage nicht einschüchtern lassen. Beuster: „Sonst nimmt der Journalismus großen Schaden.“ Es müsse weiterhin kritisch berichtet werden – auch über Donald Trump.

Bei Rückfragen: Hendrik Zörner

E-Mail: djv@djv.de

Demokratie International Pressefreiheit Politische Berichterstattung Öffenlich-rechtlicher Rundfunk

Weitere Pressemitteilungen

Appell an Bundestag

15.04.2026

Entlastungsprämie auch für Freie

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Deutschen Bundestag auf, die von der Bundesregierung vorgeschlagene Entlastungsprämie für Angestellte auf Selbstständige auszuweiten.

Mehr
Nach Ungarn-Wahl

13.04.2026

Pressefreiheit wiederherstellen

Der Deutsche Journalisten-Verband gratuliert dem künftigen ungarischen Ministerpräsidenten Peter Magyar zu dem haushohen Wahlsieg über den Autokraten Viktor Orbán.

Mehr
Wahl in Ungarn

10.04.2026

Freie Berichterstattung gewährleisten

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die ungarischen Behörden auf, die freie und ungehinderte Berichterstattung über die Parlamentswahlen am 12. April zu gewährleisten.

Mehr
dpa-Tarifabschluss

30.03.2026

Rund 6,5 Prozent mehr

Die Einkommen der Journalistinnen und Journalisten bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) steigen um durchschnittlich 6,5 Prozent innerhalb von zwei Jahren.

Mehr
El Hotzo

27.03.2026

Sieg für Satirefreiheit

Der Deutsche Journalisten-Verband begrüßt die Entscheidung des Kammergerichts Berlin im Streit um den Satiriker El Hotzo.

Mehr
Nach Übergriffen

26.03.2026

Arbeitgeber in der Pflicht

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft die Medienarbeitgeber auf, die Journalistinnen und Journalisten aktiver als bisher gegen Anfeindungen und Diffamierungen zu schützen.

Mehr
Familienministerium

24.03.2026

Jugendmedienprojekt erhalten

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert Bundesfamilienministerin Karin Prien auf, das Projekt „nah:dran – Medien für alle“ der Jugendpresse Deutschland zu erhalten.

Mehr
dpa-Warnstreik

20.03.2026

Fairer Tarifabschluss ist gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband hat gemeinsam mit der Gewerkschaft ver.di die fast 800 Beschäftigten der Deutschen Presse-Agentur (dpa) für den heutigen Freitag zum Warnstreik aufgerufen.

Mehr
Gesetzgebung

18.03.2026

Förderrente auch für Selbstständige

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die Regierungskoalition auf, auch Selbstständige in die neue Förderrente einzubeziehen.

Mehr
USA

16.03.2026

Keine Restriktionen gegen Medien

Der Deutsche Journalisten-Verband spricht sich strikt gegen Restriktionen von US-Behörden gegen kritische Medien aus.

Mehr