Mitglied werden
Login Logout Mitglied werden
Warenkorb

Digital Services Act

Pressefreiheit achten

19.01.2022

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft die Abgeordneten im Europäischen Parlament dazu auf, bei der Abstimmung zum Digital Services Act (DSA) am morgigen Donnerstag die großen Internetplattformen zu verpflichten, die Grundrechte sowie die europäischen Menschenrechtsstandards in ihren Nutzungsbedingungen zu verankern.

Europas größte Journalisten-Organisation begrüßt den DSA als überfälliges und notwendiges Werkzeug für Sicherheit und Transparenz im Internet und im Kampf gegen Desinformation. Der DJV empfiehlt zusammen mit der Europäischen Journalisten-Föderation (EFJ), durch Zustimmung zum Änderungsantrag 513 in Artikel 12 des DSA festzuschreiben, dass die Geschäftsbedingungen der Internetplattformen wie beispielsweise Google, Facebook, Twitter, YouTube oder Apple an die Grundrechte und die Presse- und Meinungsfreiheit gebunden werden müssen.

 „Es muss sichergestellt werden, dass die großen Onlinedienste nicht willkürlich und einseitig journalistische Inhalte löschen dürfen“, erklärt DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall. Das sei in der Vergangenheit immer wieder vorgekommen. „Die Einhaltung der Pressefreiheit darf nicht dem Ermessen privater Unternehmen überlassen werden.“

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Paul Eschenhagen

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, djv@djv.de

Europa

Weitere Pressemitteilungen

Medienauskunftsgesetz

05.05.2026

Bundestag muss Ernst machen

Der Deutsche Journalisten-Verband begrüßt den Gesetzentwurf von Bündnis 90/Die Grünen für ein Medienauskunftsgesetz.

Mehr
Stuttgarter Erklärung

02.05.2026

Özdemir soll Pressefreiheit verteidigen

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft die künftige Landesregierung von Baden-Württemberg dazu auf, sich die Verteidigung und den Ausbau der Pressefreiheit zu einer ihrer Kernaufgaben zu machen.

Mehr
WDR und NDR

30.04.2026

Konstruktive Verhandlungen gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den WDR und den NDR zu konstruktiven Tarifverhandlungen auf.

Mehr
Trump contra Kimmel

29.04.2026

Satirefreiheit ist Grundrecht

Der Deutsche Journalisten-Verband nimmt den US-Talkshowmoderator Jimmy Kimmel gegen den Terrorvorwurf von US-Präsident Donald Trump in Schutz.

Mehr
Verschleppte Journalistin

22.04.2026

Voller Einsatz vom AA gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert Bundesaußenminister Johann Wadephul auf, sich bei der syrischen Übergangsregierung für die sofortige Freilassung der deutschen Journalistin Eva Maria Michelma …

Mehr
Deutsche Welle-Demo

21.04.2026

Autokraten dürfen nicht jubeln

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft zur Teilnahme an der Demonstration „Für eine starke Deutsche Welle! Für Dialog und Medienfreiheit – weltweit“ am 22. April in Berlin auf.

Mehr
Appell an Bundestag

15.04.2026

Entlastungsprämie auch für Freie

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Deutschen Bundestag auf, die von der Bundesregierung vorgeschlagene Entlastungsprämie für Angestellte auf Selbstständige auszuweiten.

Mehr
Nach Ungarn-Wahl

13.04.2026

Pressefreiheit wiederherstellen

Der Deutsche Journalisten-Verband gratuliert dem künftigen ungarischen Ministerpräsidenten Peter Magyar zu dem haushohen Wahlsieg über den Autokraten Viktor Orbán.

Mehr
Wahl in Ungarn

10.04.2026

Freie Berichterstattung gewährleisten

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die ungarischen Behörden auf, die freie und ungehinderte Berichterstattung über die Parlamentswahlen am 12. April zu gewährleisten.

Mehr
dpa-Tarifabschluss

30.03.2026

Rund 6,5 Prozent mehr

Die Einkommen der Journalistinnen und Journalisten bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) steigen um durchschnittlich 6,5 Prozent innerhalb von zwei Jahren.

Mehr