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Öffentlich-Rechtliche

Redakteursausschüsse stärken!

24.10.2018

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten dazu auf, Redakteursvertretungen mehr Mitsprache einzuräumen und ihre Rechte zu stärken.

Damit stellt sich der DJV hinter entsprechende Forderungen der Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Redakteursausschüsse (AGRA). „Die Redakteurinnen und Redakteure von ARD, ZDF und Deutschlandradio haben maßgeblichen Anteil am Informationsangebot der Sender“, stellt DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall klar. „Da ist es nur folgerichtig, dass ihre Vertretungen nicht nur gehört werden, sondern auch mitreden können.“ Zu Recht weise die AGRA auf wachsende Herausforderungen hin, die beispielsweise in wachsender Arbeitsverdichtung infolge von Einsparungen, aber auch in Anfeindungen von Journalisten etwa bei Demonstrationen bestünden. „Das sind nur einige der Themen, bei denen die Redakteursausschüsse ihre Position einbringen wollen.“Gerade rundfunkfeindliche Entwicklungen in Nachbarländern zeigen nach Ansicht des DJV-Vorsitzenden, dass die öffentlich-rechtlichen Sender gut beraten sind, ihre Autonomie, aber auch die Freiheit und Unabhängigkeit ihrer Journalisten zu verteidigen. Überall: „Das gelingt mit engagierten Kolleginnen und Kollegen besser als mit solchen, die sich nicht einmischen dürfen.“ Starke Redakteursausschüsse seien deshalb auch im Interesse der Sender.Aufgabe von Redakteursausschüssen ist die inhaltliche Begleitung der journalistischen Arbeit. Für arbeitsrechtliche Belange sind die Personalräte zuständig.Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:Hendrik ZörnerBei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, Fax 030/726 27 92 13

Öffenlich-rechtlicher Rundfunk

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