Mitglied werden
Login Logout Mitglied werden
Warenkorb

Afghanistan

Rettungsflüge fortsetzen

25.08.2021

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert vom Bundesverteidigungsministerium, die Rettungsflüge der Bundeswehr aus der afghanischen Hauptstadt Kabul so lange wie möglich fortzusetzen.

Deutschlands größte Journalistenorganisation reagiert damit auf Berichte, die Flüge könnten schon in diesen Tagen eingestellt werden. Die ARD-Tagesschau hält sogar ein Ende der Rettungsmission am heutigen Mittwoch für möglich. „Noch immer warten unzählige Menschen, darunter Journalistinnen und Journalisten, Medienmitarbeiter und Familienangehörige, auf den rettenden Flug aus Kabul heraus“, sagt der stellvertretende DJV-Bundesvorsitzende Wolfgang Grebenhof. „Noch immer erreichen uns täglich zahlreiche Hilferufe von Kolleginnen und Kollegen, die der Rache der Taliban entgehen wollen.“ Die Bundesregierung stehe in der Pflicht, alles nur denkbar Mögliche zu tun, um Journalistenleben zu retten.

Der stellvertretende DJV-Vorsitzende kritisiert in dem Zusammenhang „das Kommunikationschaos innerhalb der Bundesregierung“ zu Afghanistan: „Weder bekommen wir Informationen vom Auswärtigen Amt über die Evakuierung von Medienschaffenden, noch gibt es verlässliche Auskunft über die Rettungsflüge vom Verteidigungsministerium.“ Transparenz sei für die Rettung von Menschen in größter Not unverzichtbar.

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Hendrik Zörner

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, djv@djv.de

International

Weitere Pressemitteilungen

Medienauskunftsgesetz

05.05.2026

Bundestag muss Ernst machen

Der Deutsche Journalisten-Verband begrüßt den Gesetzentwurf von Bündnis 90/Die Grünen für ein Medienauskunftsgesetz.

Mehr
Stuttgarter Erklärung

02.05.2026

Özdemir soll Pressefreiheit verteidigen

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft die künftige Landesregierung von Baden-Württemberg dazu auf, sich die Verteidigung und den Ausbau der Pressefreiheit zu einer ihrer Kernaufgaben zu machen.

Mehr
WDR und NDR

30.04.2026

Konstruktive Verhandlungen gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den WDR und den NDR zu konstruktiven Tarifverhandlungen auf.

Mehr
Trump contra Kimmel

29.04.2026

Satirefreiheit ist Grundrecht

Der Deutsche Journalisten-Verband nimmt den US-Talkshowmoderator Jimmy Kimmel gegen den Terrorvorwurf von US-Präsident Donald Trump in Schutz.

Mehr
Verschleppte Journalistin

22.04.2026

Voller Einsatz vom AA gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert Bundesaußenminister Johann Wadephul auf, sich bei der syrischen Übergangsregierung für die sofortige Freilassung der deutschen Journalistin Eva Maria Michelma …

Mehr
Deutsche Welle-Demo

21.04.2026

Autokraten dürfen nicht jubeln

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft zur Teilnahme an der Demonstration „Für eine starke Deutsche Welle! Für Dialog und Medienfreiheit – weltweit“ am 22. April in Berlin auf.

Mehr
Appell an Bundestag

15.04.2026

Entlastungsprämie auch für Freie

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Deutschen Bundestag auf, die von der Bundesregierung vorgeschlagene Entlastungsprämie für Angestellte auf Selbstständige auszuweiten.

Mehr
Nach Ungarn-Wahl

13.04.2026

Pressefreiheit wiederherstellen

Der Deutsche Journalisten-Verband gratuliert dem künftigen ungarischen Ministerpräsidenten Peter Magyar zu dem haushohen Wahlsieg über den Autokraten Viktor Orbán.

Mehr
Wahl in Ungarn

10.04.2026

Freie Berichterstattung gewährleisten

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die ungarischen Behörden auf, die freie und ungehinderte Berichterstattung über die Parlamentswahlen am 12. April zu gewährleisten.

Mehr
dpa-Tarifabschluss

30.03.2026

Rund 6,5 Prozent mehr

Die Einkommen der Journalistinnen und Journalisten bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) steigen um durchschnittlich 6,5 Prozent innerhalb von zwei Jahren.

Mehr