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Feldzug gegen Medien

„Schluss damit, Mr. President!“

24.09.2025

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert US-Präsident Donald Trump auf, seinen Feldzug gegen die freien und unabhängigen Medien sofort zu stoppen.

Der DJV reagiert damit auf Trumps harsche Kritik an der Neuauflage von Jimmy Kimmels Late Night-Show durch den Fernsehsender ABC. Der US-Präsident hatte Kimmel als Handlanger der Demokraten diffamiert und von einem „illegalen Wahlkampfbeitrag“ gesprochen, ohne seine Vorwürfe zu konkretisieren oder Beweise vorzulegen. „Ich denke, wir werden ABC diesbezüglich auf die Probe stellen“, fuhr er fort. Als er das letzte Mal gegen den Sender vorgegangen sei, habe dieser ihm mehrere Millionen Dollar gezahlt. Dieses Mal klinge es noch lukrativer, so Trump. „Die Strategie ist klar“, sagt DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster: „Mit horrenden Geldforderungen sollen die Medienunternehmen in die Knie gezwungen und so kritische Beiträge im Programm und in den Zeitungen ausgeschaltet werden.“

Beuster erinnert in dem Zusammenhang an die New York Times und das Wall Street Journal, die Trump juristisch in die Knie zwingen wolle. „Der internationale Aufschrei und der beeindruckende Protest amerikanischer Film- und Theaterstars nach der Absetzung der Jimmy Kimmel-Show sind unübersehbare Zeichen dafür, dass die amerikanische Zivilgesellschaft Meinungsfreiheit statt präsidentenhöriger Berichterstattung will. Trumps Feldzug gegen die Medien passt damit nicht zusammen.“ Es sei an den Journalistinnen und Journalisten, dem Druck der Trump-Administration standzuhalten. Beuster knüpft damit an die Aufforderung des DJV an, die neuen Vorschriften des Pentagon zur Berichterstattung über militärische Themen nicht zu akzeptieren. Beuster: „Es ist höchste Zeit, dass die US-Regierung der Pressefreiheit wieder Geltung verschafft.“

Bei Rückfragen: Hendrik Zörner

Email: djv@djv.de

International Demokratie Pressefreiheit

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