Mitglied werden
Login Logout Mitglied werden
Warenkorb

Konzertagenturen

Schluss mit Knebelverträgen!

09.05.2018

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die Künstler- und Konzertagenturen auf, die Akkreditierung von Bildjournalisten nicht länger an Knebelverträge zu koppeln.

„Die Berichterstattung über Konzerte gehört zum journalistischen Auftrag“, sagt DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall, „der nicht durch unüberwindliche Hürden unmöglich gemacht werden darf.“Aktuell verlangt die Konzertagentur der Sängerin Nena von Bildjournalisten, dass sie maximal vier Fotos in einem einzigen Medium veröffentlichen dürfen, das im Akkreditierungsformular genannt werden muss. Die Weitergabe von Fotos an andere Redaktionen ist ohne schriftliche Genehmigung der Agentur untersagt. Ähnlich rigide sind die Vorschriften des Großveranstalters Semmel Concerts, der unter anderem Florian Silbereisen, Helene Fischer, die Toten Hosen und die Scorpions unter Vertrag hat: Auch hier dürfen Fotos nicht an andere Medien verkauft werden.„Für freie Bildjournalisten lohnt es sich wirtschaftlich nicht, wenn sie ihre Bilder nur einem Medium zur Verfügung stellen dürfen“, kritisiert der DJV-Vorsitzende. Es sei darüber hinaus nicht nachvollziehbar, weshalb Fotografen ihre Urheberrechte an ihren eigenen Bildern nicht ausüben dürften. Überall: „Es muss endlich Schluss sein, mit diesen unwürdigen Knebelverträgen. Die Konzertagenturen sollten die Bildjournalisten als Partner und nicht als Gegner sehen.“Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:Hendrik ZörnerBei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, Fax 030/726 27 92 13

Weitere Pressemitteilungen

Medienauskunftsgesetz

05.05.2026

Bundestag muss Ernst machen

Der Deutsche Journalisten-Verband begrüßt den Gesetzentwurf von Bündnis 90/Die Grünen für ein Medienauskunftsgesetz.

Mehr
Stuttgarter Erklärung

02.05.2026

Özdemir soll Pressefreiheit verteidigen

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft die künftige Landesregierung von Baden-Württemberg dazu auf, sich die Verteidigung und den Ausbau der Pressefreiheit zu einer ihrer Kernaufgaben zu machen.

Mehr
WDR und NDR

30.04.2026

Konstruktive Verhandlungen gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den WDR und den NDR zu konstruktiven Tarifverhandlungen auf.

Mehr
Trump contra Kimmel

29.04.2026

Satirefreiheit ist Grundrecht

Der Deutsche Journalisten-Verband nimmt den US-Talkshowmoderator Jimmy Kimmel gegen den Terrorvorwurf von US-Präsident Donald Trump in Schutz.

Mehr
Verschleppte Journalistin

22.04.2026

Voller Einsatz vom AA gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert Bundesaußenminister Johann Wadephul auf, sich bei der syrischen Übergangsregierung für die sofortige Freilassung der deutschen Journalistin Eva Maria Michelma …

Mehr
Deutsche Welle-Demo

21.04.2026

Autokraten dürfen nicht jubeln

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft zur Teilnahme an der Demonstration „Für eine starke Deutsche Welle! Für Dialog und Medienfreiheit – weltweit“ am 22. April in Berlin auf.

Mehr
Appell an Bundestag

15.04.2026

Entlastungsprämie auch für Freie

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Deutschen Bundestag auf, die von der Bundesregierung vorgeschlagene Entlastungsprämie für Angestellte auf Selbstständige auszuweiten.

Mehr
Nach Ungarn-Wahl

13.04.2026

Pressefreiheit wiederherstellen

Der Deutsche Journalisten-Verband gratuliert dem künftigen ungarischen Ministerpräsidenten Peter Magyar zu dem haushohen Wahlsieg über den Autokraten Viktor Orbán.

Mehr
Wahl in Ungarn

10.04.2026

Freie Berichterstattung gewährleisten

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die ungarischen Behörden auf, die freie und ungehinderte Berichterstattung über die Parlamentswahlen am 12. April zu gewährleisten.

Mehr
dpa-Tarifabschluss

30.03.2026

Rund 6,5 Prozent mehr

Die Einkommen der Journalistinnen und Journalisten bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) steigen um durchschnittlich 6,5 Prozent innerhalb von zwei Jahren.

Mehr