Mitglied werden
Login Logout Mitglied werden
Warenkorb

DJV fordert

Umgang der Medien mit AfD muss sich ändern

02.05.2025

Das Bundesamt für Verfassungsschutz stuft die „Alternative für Deutschland“ als gesichert rechtsextremistisch ein.

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert Medien auf, ihre Berichterstattung über die AfD daran anzupassen. DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster erklärt: „Selbstverständlich müssen wir auch weiter über die AfD berichten. Doch sie ist keine normale Partei aus dem demokratischen Spektrum, daher erfordert sie einen angepassten Umgang in der Berichterstattung. Wir Journalisten müssen die völkischen, rassistischen und rechtsextremen Absichten dieser Partei deutlicher hervorheben.“

Beiträge der AfD dürfen in politischen Debatten nicht unkommentiert neben jene von demokratischen Parteien gestellt werden, betont der DJV- Vorsitzende. „Die AfD liefert einfache Antworten auf komplexe Probleme, was viele Menschen zunächst einmal anspricht. Die Nebenwirkung ist aber eine schleichende Vergiftung des demokratischen Diskurses. Das sollte bei jeder Berichterstattung über die AfD herausgearbeit werden.“

Angesichts steigender Umfragezahlen der Partei falle Journalistinnen und Journalisten eine besondere Verantwortung für die Demokratie zu. „Wir müssen objektiv und kritisch über diese rechtsextreme Partei und ihre Vorhaben berichten, damit die Menschen verstehen, was diese Bewegung in Deutschland und Europa anrichten will“, so Beuster.

Bei Rückfragen: Gina Schad

E-Mail: djv@djv.de  

Demokratie
Pressestelle

11.08.2026

Alexander Schaub ist neuer Pressesprecher des DJV

Alexander Schaub ist neuer Pressesprecher und Leiter Kommunikation des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV).

Mehr
Öffentlich-Rechtliche

10.08.2026

Resilienz gegen AfD stärken

Der Deutsche Journalisten-Verband ermuntert die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, sich aktiv gegen die Rundfunkpläne der AfD einzusetzen.

Mehr
Matrjoschka-Kampagne

06.08.2026

Untätigkeit vorgeworfen

Der Deutsche Journalisten-Verband wirft der Bundesregierung Untätigkeit gegen die sogenannte Matrjoschka-Kampagne vor.

Mehr
Journalismus

04.08.2026

Pressekodex gilt auch für Leserbriefe

Vor dem Hintergrund der hitzigen politischen Diskussionen vor den Landtagswahlen im September weist der Deutsche Journalisten-Verband auf die Geltung des Pressekodex auch für Leserbriefe hin.

Mehr
KI-Verordnung

31.07.2026

KI konsequent kennzeichnen

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft die Medienunternehmen dazu auf, ganz oder teilweise mit Künstlicher Intelligenz generierte Inhalte konsequent zu kennzeichnen.

Mehr
Nach CSD-Anschlag

27.07.2026

DJV gegen Verschärfung von Gesetzen

Der Deutsche Journalisten-Verband wendet sich gegen eine Verschärfung der Sicherheitsgesetze, wie sie nach dem Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day von einigen Unionspolitikern bereits gef …

Mehr
CSD Berlin

26.07.2026

DJV entsetzt über Anschlag

Der Deutsche Journalisten-Verband ist entsetzt über den Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin am gestrigen Samstag.

Mehr
Informationsfreiheit

23.07.2026

DJV schockiert über Innenministerium

Der Deutsche Journalisten-Verband ist schockiert über das Papier des Bundesinnenministeriums zum Informationsfreiheitsgesetz (IFG), über das der Mitteldeutsche Rundfunk am Vormittag berichtete.

Mehr
Türkei

22.07.2026

Alican Uludağ sofort freilassen

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die sofortige Entlassung des Deutsche Welle-Reporters Alican Uludağ aus der türkischen Untersuchungshaft.

Mehr
Journalistenhatz in Serbien

21.07.2026

EU muss reagieren

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die europäischen Institutionen auf, angemessen auf die zunehmende Verfolgung kritischer Journalistinnen und Journalisten in Serbien zu reagieren.

Mehr

Erhalte kostenfrei unseren Newsletter

Nichts mehr verpassen, wo auch immer du gerade bist! Die wöchentlichen DJV-news bieten dir einen Überblick über aktuelle Themen im Journalismus und die neuesten Aktionen des DJV.

Newsletter bestellen