Mitglied werden
Login Logout Mitglied werden
Warenkorb

Einreiseverbote

Warum schweigt der Kanzler?

30.12.2025

Der Deutsche Journalisten-Verband übt heftige Kritik an Bundeskanzler Friedrich Merz.

Grund ist dessen Schweigen zu den Zwangsmaßnahmen des US-Außenministeriums unter anderem gegen die NGO HateAid. Das Ministerium hat Einreiseverbote gegen „radikale Aktivisten“ und Nichtregierungsorganisationen verhängt, die Zensurmaßnahmen durch Drittstaaten vorangetrieben hätten. Betroffen ist auch der frühere EU-Kommissar Thierry Breton, der maßgeblich am Zustandekommen des Digital Services Act beteiligt war. „Was aus Berlin kommt, ist pflichtschuldiger Protest auf Sparflamme“, resümiert DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster. So hätten Bundesjustizministerin Stephanie Hubig und Außenminister Johannes Wadephul kritisch geäußert. „Das war es dann aber auch“, so Beuster. „Die Einbestellung des amerikanischen Botschafters wäre eine adäquate Antwort des Auswärtigen Amtes gewesen. Und selbstverständlich auch klare Worte des Kanzlers, um die er sonst nicht verlegen ist.“

Beuster erinnert daran, dass sich der DJV unmittelbar nach Bekanntwerden der Einreiseverbote gegen HateAid solidarisch erklärt habe: „Der Kampf gegen Hass im Netz ist nicht nice to have, sondern essentiell für das Funktionieren der demokratischen Gesellschaft. Das sollte auch Friedrich Merz wissen.“

Bei Rückfragen: Hendrik Zörner

E-Mail: djv@djv.de

International Demokratie

Weitere Pressemitteilungen

Medienauskunftsgesetz

05.05.2026

Bundestag muss Ernst machen

Der Deutsche Journalisten-Verband begrüßt den Gesetzentwurf von Bündnis 90/Die Grünen für ein Medienauskunftsgesetz.

Mehr
Stuttgarter Erklärung

02.05.2026

Özdemir soll Pressefreiheit verteidigen

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft die künftige Landesregierung von Baden-Württemberg dazu auf, sich die Verteidigung und den Ausbau der Pressefreiheit zu einer ihrer Kernaufgaben zu machen.

Mehr
WDR und NDR

30.04.2026

Konstruktive Verhandlungen gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den WDR und den NDR zu konstruktiven Tarifverhandlungen auf.

Mehr
Trump contra Kimmel

29.04.2026

Satirefreiheit ist Grundrecht

Der Deutsche Journalisten-Verband nimmt den US-Talkshowmoderator Jimmy Kimmel gegen den Terrorvorwurf von US-Präsident Donald Trump in Schutz.

Mehr
Verschleppte Journalistin

22.04.2026

Voller Einsatz vom AA gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert Bundesaußenminister Johann Wadephul auf, sich bei der syrischen Übergangsregierung für die sofortige Freilassung der deutschen Journalistin Eva Maria Michelma …

Mehr
Deutsche Welle-Demo

21.04.2026

Autokraten dürfen nicht jubeln

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft zur Teilnahme an der Demonstration „Für eine starke Deutsche Welle! Für Dialog und Medienfreiheit – weltweit“ am 22. April in Berlin auf.

Mehr
Appell an Bundestag

15.04.2026

Entlastungsprämie auch für Freie

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Deutschen Bundestag auf, die von der Bundesregierung vorgeschlagene Entlastungsprämie für Angestellte auf Selbstständige auszuweiten.

Mehr
Nach Ungarn-Wahl

13.04.2026

Pressefreiheit wiederherstellen

Der Deutsche Journalisten-Verband gratuliert dem künftigen ungarischen Ministerpräsidenten Peter Magyar zu dem haushohen Wahlsieg über den Autokraten Viktor Orbán.

Mehr
Wahl in Ungarn

10.04.2026

Freie Berichterstattung gewährleisten

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die ungarischen Behörden auf, die freie und ungehinderte Berichterstattung über die Parlamentswahlen am 12. April zu gewährleisten.

Mehr
dpa-Tarifabschluss

30.03.2026

Rund 6,5 Prozent mehr

Die Einkommen der Journalistinnen und Journalisten bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) steigen um durchschnittlich 6,5 Prozent innerhalb von zwei Jahren.

Mehr