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Stuttgarter Demo

Was tut die Polizei?

03.04.2021

Mit Betroffenheit reagiert der Deutsche Journalisten-Verband auf die Übergriffe auf Journalistinnen und Journalisten bei der heutigen „Querdenker“-Demonstration in Stuttgart.

Ersten Angaben zufolge gab es körperliche Attacken gegen Journalisten sowie Steinwürfe. Ein Fernsehteam des Südwestrundfunks musste eine Live-Schalte mit der ARD-Tagesschau abbrechen. Ein Journalist soll verletzt worden sein. „Wieder einmal kennen die selbsternannten Querdenker keine Hemmungen, Berichterstatter als Ziel ihrer Wut anzugreifen“, sagt DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall. „Das allein ist schon schlimm genug. Wütend macht mich die offensichtliche Untätigkeit der Polizeibeamten, die nichts für den Schutz unserer Kolleginnen und Kollegen unternehmen.“ Von den für den Polizeieinsatz Verantwortlichen erwarte der DJV klare Antworten, warum die Journalisten nicht ausreichend geschützt würden. Überall: „Was muss eigentlich noch passieren, bis die Sicherheitskräfte erkennen, dass Journalistinnen und Journalisten in Deutschland nicht mehr frei berichten können?“

Die künftige baden-württembergische Landesregierung fordert der DJV-Vorsitzende auf, für künftige Demonstrationen ein „überzeugendes Schutzkonzept“ auszuarbeiten: „Herr Kretschmann, Sie sind für die Sicherheit der Journalisten verantwortlich!“

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Hendrik Zörner

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, djv@djv.de

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