Mitglied werden
Login Logout Mitglied werden
Warenkorb

RUNDFUNK

Aktionstag für faire Einkommen

15.04.2024

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft die festangestellten und freien Journalistinnen und Journalisten der öffentlich-rechtlichen Sender und der Deutschen Welle für den morgigen Dienstag, 16. April zu einem gemeinsamen Aktionstag auf.

Unter dem Motto „Fairness funkt“ sollen die Beschäftigten ein klares Zeichen für faire und angemessene Tarifverträge im öffentlich-rechtlichen Rundfunk setzen. An dem Aktionstag beteiligt sich auch die Gewerkschaft ver.di. Die Aktionen der Beschäftigten finden in der Mittagszeit statt und werden dezentral in den Rundfunkanstalten organisiert. In einer gemeinsamen Schalte werden die Journalistinnen und Journalisten über die Aktivitäten an ihren Standorten informieren. „Wir müssen den Tarifverantwortlichen der öffentlich-rechtlichen Anstalten klar machen, dass die Beschäftigten ein Anrecht auf eine angemessene Bezahlung haben“, sagt DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster. Die DJV-Tarifforderung nach 10,5 Prozent mehr Einkommen bei einer Laufzeit von 12 Monaten liegt seit letztem Herbst auf dem Tisch. Die Arbeitgeberseite hat  dagegen unter zwei Prozent Einkommenssteigerung pro Jahr angeboten. „Das ist angesichts dramatisch gestiegener Lebenshaltungskosten in den letzten zwei Jahren blanker Hohn und kommt einem Reallohnverlust im zweistelligen Bereich gleich“, kritisiert der DJV-Vorsitzende.

Als unverantwortlich gegenüber den Beschäftigten kritisiert Beuster die von der Arbeitgeberseite betriebene Entkopplung der Einkommensentwicklung vom Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes, der in den zurückliegenden Jahrzehnten immer als Richtschnur diente: „Es kann nicht sein, dass die Festangestellten und die Freien der Sender jetzt die Managementfehler ausbaden sollen, die seit der Affäre Schlesinger bekannt geworden sind.“ Statt unrealistischer Forderungen nach Einkommensverzicht der Beschäftigten seien konstruktive und sachorientierte Tarifverhandlungen das Gebot der Stunde.

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Hendrik Zörner

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, djv@djv.de

Sie finden unsere Pressemitteilung auch unter www.djv.de

Weitere Pressemitteilungen

Wahl in Ungarn

10.04.2026

Freie Berichterstattung gewährleisten

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die ungarischen Behörden auf, die freie und ungehinderte Berichterstattung über die Parlamentswahlen am 12. April zu gewährleisten.

Mehr
dpa-Tarifabschluss

30.03.2026

Rund 6,5 Prozent mehr

Die Einkommen der Journalistinnen und Journalisten bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) steigen um durchschnittlich 6,5 Prozent innerhalb von zwei Jahren.

Mehr
El Hotzo

27.03.2026

Sieg für Satirefreiheit

Der Deutsche Journalisten-Verband begrüßt die Entscheidung des Kammergerichts Berlin im Streit um den Satiriker El Hotzo.

Mehr
Nach Übergriffen

26.03.2026

Arbeitgeber in der Pflicht

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft die Medienarbeitgeber auf, die Journalistinnen und Journalisten aktiver als bisher gegen Anfeindungen und Diffamierungen zu schützen.

Mehr
Familienministerium

24.03.2026

Jugendmedienprojekt erhalten

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert Bundesfamilienministerin Karin Prien auf, das Projekt „nah:dran – Medien für alle“ der Jugendpresse Deutschland zu erhalten.

Mehr
dpa-Warnstreik

20.03.2026

Fairer Tarifabschluss ist gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband hat gemeinsam mit der Gewerkschaft ver.di die fast 800 Beschäftigten der Deutschen Presse-Agentur (dpa) für den heutigen Freitag zum Warnstreik aufgerufen.

Mehr
Gesetzgebung

18.03.2026

Förderrente auch für Selbstständige

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die Regierungskoalition auf, auch Selbstständige in die neue Förderrente einzubeziehen.

Mehr
USA

16.03.2026

Keine Restriktionen gegen Medien

Der Deutsche Journalisten-Verband spricht sich strikt gegen Restriktionen von US-Behörden gegen kritische Medien aus.

Mehr
ZDF-Intendantenwahl

13.03.2026

Blick nach vorn richten

Der Deutsche Journalisten-Verband gratuliert Norbert Himmler zu seiner Wiederwahl als Intendant des Zweiten Deutschen Fernsehens.

Mehr
Journalismusförderung

11.03.2026

Medienvielfalt erhalten

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft zur Förderung des unabhängigen Journalismus auf, um die Medienvielfalt in Deutschland zu erhalten.

Mehr