Mitglied werden
Login Logout Mitglied werden
Warenkorb

Ausweisungen

Diplomatische Schritte gefordert

27.11.2024

Der Deutsche Journalisten-Verband protestiert auf das Schärfste gegen die Ausweisung des Radiokorrespondenten Frank Aischmann vom ARD-Studio Moskau und eines Studiotechnikers durch das russische Außenministerium.

Der DJV fordert von Bundesaußenministerin Annalena Baerbock diplomatische Schritte gegen Russland. Baerbock müsse den russischen Botschafter einbestellen und auf die Rücknahme der Ausweisung pochen, fordert DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster: „Ich bin fassungslos. Frank Aischmann und sein Kollege haben sich nichts zuschulden kommen lassen, sondern kritisch, unabhängig und fair über Russland und die Politik des Kreml berichtet. Der Rausschmiss ist pure Schikane.“ Wladimir Putin führe nicht nur einen verbrecherischen Krieg gegen die Ukraine, sondern auch gegen die letzten kritischen Korrespondenten in seinem Reich.

Der DJV-Vorsitzende rät in dem Zusammenhang den beiden betroffenen Kollegen, Russland schnellst möglich zu verlassen, um den Behörden nicht einen Vorwand für eine Verhaftung zu liefern. Beuster: „Wo die Willkür regiert, muss mit allem gerechnet werden.“

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Hendrik Zörner

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, djv@djv.de

Sie finden unsere Pressemitteilung auch unter www.djv.de

International Pressefreiheit

Weitere Pressemitteilungen

KI-Debatte

15.06.2026

Döpfner erweist Journalismus Bärendienst

Mit deutlichen Worten kritisiert der Deutsche Journalisten-Verband den von Künstlicher Intelligenz verfassten „Welt“-Leitartikel des Springer-Vorstandschefs:

Mehr
Vielfalt

12.06.2026

DJV bei sieben CSD-Paraden

Nach dem Erfolg in den Vorjahren verstärkt der Deutsche Journalisten-Verband sein Engagement bei den Christopher-Street-Day-Paraden 2026.

Mehr
Redaktionsgeheimnis

10.06.2026

Weimer muss Recherchen über Weimer schützen

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer Aufklärung über die mögliche Weiterleitung von journalistischen Rechercheanfragen an die Weimer Media Group.

Mehr
Entgelttransparenz

09.06.2026

Wildwestmethoden verhindern

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die Regierungskoalition auf, die EU-Richtlinie zur Entgelttransparenz zügig in deutsches Recht umzusetzen.

Mehr
Databroker

05.06.2026

Tabu für Polizei gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die Polizeibehörden von Bund und Ländern auf, keine Standortdaten kommerzieller Databroker zu verwenden und zu speichern.

Mehr
US-Restriktionen

03.06.2026

Pentagon-Pressebüro wieder öffnen

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert US-Verteidigungsminister Pete Hegseth auf, das Betretungsverbot des Pressebüros im Pentagon für Journalistinnen und Journalisten unverzüglich aufzuheben.

Mehr
Digitale Medien

01.06.2026

Staatsvertrag muss Journalismus stärken

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die Rundfunkkommission der Länder auf, bei der Ausarbeitung des Digitale Medien-Staatsvertrags den Anschein von zu starker inhaltlicher Einflussnahme zu verme …

Mehr
Cyberabwehr

28.05.2026

Kein Hackback gegen Medien

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Bundesgesetzgeber auf, die IT-Infrastruktur von Medienunternehmen bei der geplanten Ausweitung der Befugnisse von Sicherheitsbehörden zur Cyberabwehr zu s …

Mehr
Angriff auf Kyjiw

24.05.2026

Solidarität mit ARD-Team

Mit scharfen Worten verurteilt der Deutsche Journalisten-Verband die Zerstörung des Kyjiwer ARD-Studios in der vergangenen Nacht durch den massiven russischen Raketenangriff auf die ukrainische Haupts …

Mehr
Scheinselbstständigkeit

22.05.2026

Keine weiteren Lockerungen

Der Deutsche Journalisten-Verband warnt vor einer Erleichterung der Scheinselbstständigkeit im Medienbereich durch die Regierungskoalition.

Mehr