Mitglied werden
Login Logout Mitglied werden
Warenkorb

Transparenz gefährdet

DJV warnt vor Gesetzesänderung

26.03.2025

Der Deutsche Journalisten-Verband warnt die Union davor, das Informationsfreiheitsgesetz abzuschaffen oder abzuschwächen.

Anlass ist das Abschlusspapier der Arbeitsgruppe „Bürokratierückbau, Staatsmodernisierung, Moderne Justiz“ aus den Koalitionsverhandlungen, das auf FragDenStaat veröffentlicht wurde. Danach wollen die Verhandler von CDU/CSU das Informationsfreiheitsgesetz in seiner jetzigen Form abschaffen, wohingegen die SPD dagegen ist. „Wer die Transparenz einschränken möchte, hat offensichtlich etwas zu verbergen und gefährdet damit den Journalismus und die Demokratie zugunsten von Machterhalt und undurchsichtigen Machenschaften“, kritisiert DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster. Er fordert die Union auf, das Vorhaben rasch zu verwerfen und sich stattdessen für mehr Transparenz einzusetzen, die in Deutschland noch viel Potential nach oben hat. Der Deutsche Journalisten-Verband hat hierzu bereits konkrete Vorschläge erarbeitet und vorgelegt.

Das Informationsfreiheitsgesetz gewährt Bürgerinnen und Bürgern das Recht auf Zugang zu staatlichen Informationen. Insbesondere Journalistinnen und Journalisten sowie Nichtregierungsorganisationen machen von diesem Recht regen Gebrauch.

Bei Rückfragen: Gina Schad

Tel. 030/72 62 79 20, djv@djv.de

Sie finden unsere Pressemitteilung auch unter www.djv.de

Medienpolitik Demokratie

Weitere Pressemitteilungen

Appell an Bundestag

15.04.2026

Entlastungsprämie auch für Freie

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Deutschen Bundestag auf, die von der Bundesregierung vorgeschlagene Entlastungsprämie für Angestellte auf Selbstständige auszuweiten.

Mehr
Nach Ungarn-Wahl

13.04.2026

Pressefreiheit wiederherstellen

Der Deutsche Journalisten-Verband gratuliert dem künftigen ungarischen Ministerpräsidenten Peter Magyar zu dem haushohen Wahlsieg über den Autokraten Viktor Orbán.

Mehr
Wahl in Ungarn

10.04.2026

Freie Berichterstattung gewährleisten

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die ungarischen Behörden auf, die freie und ungehinderte Berichterstattung über die Parlamentswahlen am 12. April zu gewährleisten.

Mehr
dpa-Tarifabschluss

30.03.2026

Rund 6,5 Prozent mehr

Die Einkommen der Journalistinnen und Journalisten bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) steigen um durchschnittlich 6,5 Prozent innerhalb von zwei Jahren.

Mehr
El Hotzo

27.03.2026

Sieg für Satirefreiheit

Der Deutsche Journalisten-Verband begrüßt die Entscheidung des Kammergerichts Berlin im Streit um den Satiriker El Hotzo.

Mehr
Nach Übergriffen

26.03.2026

Arbeitgeber in der Pflicht

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft die Medienarbeitgeber auf, die Journalistinnen und Journalisten aktiver als bisher gegen Anfeindungen und Diffamierungen zu schützen.

Mehr
Familienministerium

24.03.2026

Jugendmedienprojekt erhalten

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert Bundesfamilienministerin Karin Prien auf, das Projekt „nah:dran – Medien für alle“ der Jugendpresse Deutschland zu erhalten.

Mehr
dpa-Warnstreik

20.03.2026

Fairer Tarifabschluss ist gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband hat gemeinsam mit der Gewerkschaft ver.di die fast 800 Beschäftigten der Deutschen Presse-Agentur (dpa) für den heutigen Freitag zum Warnstreik aufgerufen.

Mehr
Gesetzgebung

18.03.2026

Förderrente auch für Selbstständige

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die Regierungskoalition auf, auch Selbstständige in die neue Förderrente einzubeziehen.

Mehr
USA

16.03.2026

Keine Restriktionen gegen Medien

Der Deutsche Journalisten-Verband spricht sich strikt gegen Restriktionen von US-Behörden gegen kritische Medien aus.

Mehr