Mitglied werden
Login Logout Mitglied werden
Warenkorb

RAFAH-OFFENSIVE

Militär muss Journalisten schützen

09.04.2024

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft die israelischen Streitkräfte dazu auf, bei einer möglichen Offensive von Rafah im Gaza-Streifen Journalistinnen und Journalisten auf beiden Seiten der Front zu schützen.

Angesichts der weltpolitischen Bedeutung der kriegerischen Handlungen ist von einer hohen Präsenz von Kriegsberichterstattern auszugehen. „Schon jetzt ist der Gaza-Krieg für Berichterstatter einer der blutigsten Konflikte der letzten Jahrzehnte“, stellt DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster fest. Unabhängige Zahlen über die Kriegstoten lägen nicht vor, jedoch sei davon auszugehen, dass bis zu 100 Medienschaffende seit dem Überfall der Hamas auf Israel getötet worden seien. „Wir erwarten vom israelischen Militär, dass es kein Blutbad unter den Korrespondenten gibt.“ Die Journalisten vor Ort ruft der DJV-Vorsitzende dazu auf, wenn möglich keine unnötigen Risiken einzugehen: „Ihr Leben ist wichtiger als Texte und Bilder von der Front.“

Nach der Genfer Konvention haben Konfliktparteien Journalisten genauso zu schützen wie Zivilisten. Beuster: „Diese Bestimmung darf nicht zur hohlen Phrase verkommen.“ Berichterstatter müssten sich darauf verlassen können, dass sie von Konfliktparteien nicht achselzuckend als Kollateralschäden geopfert würden.

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Hendrik Zörner

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, djv@djv.de

Sie finden unsere Pressemitteilung auch unter www.djv.de

Medienpolitik Pressefreiheit

Weitere Pressemitteilungen

Medienauskunftsgesetz

05.05.2026

Bundestag muss Ernst machen

Der Deutsche Journalisten-Verband begrüßt den Gesetzentwurf von Bündnis 90/Die Grünen für ein Medienauskunftsgesetz.

Mehr
Stuttgarter Erklärung

02.05.2026

Özdemir soll Pressefreiheit verteidigen

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft die künftige Landesregierung von Baden-Württemberg dazu auf, sich die Verteidigung und den Ausbau der Pressefreiheit zu einer ihrer Kernaufgaben zu machen.

Mehr
WDR und NDR

30.04.2026

Konstruktive Verhandlungen gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den WDR und den NDR zu konstruktiven Tarifverhandlungen auf.

Mehr
Trump contra Kimmel

29.04.2026

Satirefreiheit ist Grundrecht

Der Deutsche Journalisten-Verband nimmt den US-Talkshowmoderator Jimmy Kimmel gegen den Terrorvorwurf von US-Präsident Donald Trump in Schutz.

Mehr
Verschleppte Journalistin

22.04.2026

Voller Einsatz vom AA gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert Bundesaußenminister Johann Wadephul auf, sich bei der syrischen Übergangsregierung für die sofortige Freilassung der deutschen Journalistin Eva Maria Michelma …

Mehr
Deutsche Welle-Demo

21.04.2026

Autokraten dürfen nicht jubeln

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft zur Teilnahme an der Demonstration „Für eine starke Deutsche Welle! Für Dialog und Medienfreiheit – weltweit“ am 22. April in Berlin auf.

Mehr
Appell an Bundestag

15.04.2026

Entlastungsprämie auch für Freie

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Deutschen Bundestag auf, die von der Bundesregierung vorgeschlagene Entlastungsprämie für Angestellte auf Selbstständige auszuweiten.

Mehr
Nach Ungarn-Wahl

13.04.2026

Pressefreiheit wiederherstellen

Der Deutsche Journalisten-Verband gratuliert dem künftigen ungarischen Ministerpräsidenten Peter Magyar zu dem haushohen Wahlsieg über den Autokraten Viktor Orbán.

Mehr
Wahl in Ungarn

10.04.2026

Freie Berichterstattung gewährleisten

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die ungarischen Behörden auf, die freie und ungehinderte Berichterstattung über die Parlamentswahlen am 12. April zu gewährleisten.

Mehr
dpa-Tarifabschluss

30.03.2026

Rund 6,5 Prozent mehr

Die Einkommen der Journalistinnen und Journalisten bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) steigen um durchschnittlich 6,5 Prozent innerhalb von zwei Jahren.

Mehr