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Wissenschaft und Journalismus

Mittel gegen Fake News

27.12.2024

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die Medienunternehmen in Deutschland auf, den Wissenschaftsjournalismus zu erhalten und zu stärken.

Nach dessen Hochzeit während der Corona-Pandemie ist nach Beobachtung des DJV ein laufender Abbau des Wissenschaftsjournalismus zu verzeichnen. „Stellen werden gestrichen oder nicht wiederbesetzt, Aufträge an freie Journalistinnen und Journalisten in diesem Bereich reduziert“, kritisiert DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster. Es komme deshalb nicht von ungefähr, dass die Vorbehalte von Lesern und Zuschauern gegen die journalistische Darstellung von Wissenschaftsthemen groß seien. Das aktuelle Wissenschaftsbarometer fand in einer repräsentativen Untersuchung heraus, 60 Prozent der Befragten hielten es für wahrscheinlich, dass Journalistinnen und Journalisten Forschungsergebnisse verzerrt darstellten. Beuster: „Für die Akzeptanz von Journalismus ist das ein sehr schlechter Wert.“

Der DJV-Vorsitzende stellt in dem Zusammenhang heraus, dass mit einem Anwachsen von Desinformation und ausländischer Staatspropaganda wissenschafts- und faktengestützte Berichterstattung unverzichtbar sei: „Das fängt mit dem Relativieren des Klimawandels an und hört mit Fake News über kriegerische Ereignisse in unserer nächsten Nähe nicht auf.“ Journalisten mit fachlicher Expertise seien als Übersetzer und Analysten wissenschaftlicher Forschung auch nach der Corona-Pandemie nicht zu ersetzen.

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Hendrik Zörner

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, djv@djv.de

Sie finden unsere Pressemitteilung auch unter www.djv.de

Freiberuflicher Journalismus Qualität im Journalismus

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