Mitglied werden
Login Logout Mitglied werden
Warenkorb

Reformstaatsvertrag

Staatsferne muss bleiben

22.08.2024

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert, dass die Staatsferne des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auch künftig in vollem Umfang gewährleistet bleiben muss.

Das ist aus Sicht von Deutschlands größter Journalistengewerkschaft nicht gewährleistet, wenn ein sogenannter Medienrat eingesetzt wird, in den die Landesregierungen mehrere Mitglieder entsenden können.

Der DJV reagiert damit auf den Bericht der FAZ vom heutigen Donnerstag über den unveröffentlichten Entwurf des Reformstaatsvertrags für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Zuvor hatte sich der Fachausschuss Rundfunk des DJV ausführlich mit den erwähnten Reformpunkten beschäftigt.

Die Forderung, dass die öffentlich-rechtlichen Medien den Blick verstärkt auf Sportarten und Sportereignisse richten sollen, die kaum kommerzieller Vermarktung unterliegen, geht aus Sicht des DJV grundsätzlich in Ordnung. Das darf jedoch nicht dazu führen, dass in ARD, ZDF und Deutschlandradio künftig deutlich weniger über sportliche Großereignisse berichtet werden darf, denn dies würde sich negativ auf die Akzeptanz des Rundfunkbeitrags auswirken. „Bei den gerade zu Ende gegangenen Olympischen Spielen wie auch bei der Fußball-EM haben ARD und ZDF eindrucksvoll die gesellschaftlich verbindende Funktion von Spitzensport-Ereignissen als ,Lagerfeuer‘ dokumentiert, um das sich Millionen Menschen ohne zusätzliche Kosten versammeln können – anders als bei kommerziellen Streaming- und Pay-TV-Anbietern“, sagt DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster.

Der DJV-Vorsitzende fordert, „Journalistinnen und Journalisten rechtzeitig und umfassend an der Diskussion über den Reformstaatsvertrag zu beteiligen“. Wenn das Reformpapier im Herbst verabschiedet werden solle, „wird es dafür höchste Zeit“.

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Hendrik Zörner

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, djv@djv.de

Sie finden unsere Pressemitteilung auch unter www.djv.de

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk Pressefreiheit
DJV an Weimer

15.09.2026

ARD und ZDF stehen nicht zur Disposition

Berlin, 15.09.2026 – Der Deutsche Journalisten-Verband warnt Kulturstaatsminister Wolfram Weimer eindringlich davor, eine Zusammenlegung von ARD-Anstalten sowie eine Privatisierung des ZDF auch nur al …

Mehr
logo!-Interview

15.09.2026

Absetzung ist einzig richtige Entscheidung

Der Deutsche Journalisten-Verband bewertet die Absetzung des Interviews mit dem AfD-Politiker Enrico Schult durch die Redaktion der ZDF-Kindernachrichtensendung „logo!“ als die einzig richtige Entsche …

Mehr
Branchenkampagne

11.09.2026

DJV beteiligt sich an Demokratie-Aktion

Der Deutsche Journalisten-Verband beteiligt sich an der bundesweiten Initiative „Demokratie braucht viele Stimmen“.

Mehr
Mitbestimmung

09.09.2026

DJV gegen Einschränkungen

Der Deutsche Journalisten-Verband weist die Forderungen der Arbeitgeberverbände nach einer Einschränkung der Rechte von Betriebsräten entschieden zurück.

Mehr
Siegmunds Rundfunkdrohung

06.09.2026

Hände weg vom MDR!

Der Deutsche Journalisten-Verband protestiert gegen die Ankündigung des AfD-Politikers Ulrich Siegmund, den MDR-Staatsvertrag kündigen zu wollen.

Mehr
Landtagswahl Sachsen-Anhalt

03.09.2026

DJV fordert Schutz von Journalisten am Wahltag 6.09.

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die Polizei auf, die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten am Tag der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt konsequent zu schützen.

Mehr
Tarifverhandlungen Deutsche Welle

02.09.2026

DJV fordert sieben Prozent mehr

Mit der Forderung nach sieben Prozent mehr Einkommen für die Journalistinnen und Journalisten startet der Deutsche Journalisten-Verband in die Tarifverhandlungen mit der Deutschen Welle.

Mehr
US-Akkreditierungen

31.08.2026

Klingbeil soll sich einsetzen

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Vizekanzler Lars Klingbeil auf, sich bei dem G20-Treffen am heutigen Montag für die Akkreditierungen kritischer Medien einzusetzen.

Mehr
Aus für Lokalteile von DIE WELT

27.08.2026

Weiteres Ausdünnen des journalistischen Angebots

Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) kritisiert das Aus der Lokalausgaben von DIE WELT / WELT am Sonntag in Hamburg und Nordrhein-Westfalen zum Jahresende 2026. Der Axel-Springer-Verlag wird aufgef …

Mehr
US-Visa für Journalisten

25.08.2026

DJV fordert von Regierung Einsatz für US-Journalistenvisa

Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) fordert die Bundesregierung auf, gegenüber der US-Administration gegen die geplante Kürzung der Visa-Laufzeiten für internationale Journalistinnen und Journalis …

Mehr

Erhalte kostenfrei unseren Newsletter

Nichts mehr verpassen, wo auch immer du gerade bist! Die wöchentlichen DJV-news bieten dir einen Überblick über aktuelle Themen im Journalismus und die neuesten Aktionen des DJV.

Newsletter bestellen