Mitglied werden
Login Logout Mitglied werden
Warenkorb

ISRAEL

Verbot von Al Dschasira zurücknehmen

06.05.2024

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die israelische Regierung auf, ihr Verbot des Senders Al Dschasira umgehend zurückzunehmen.

Der DJV reagiert damit auf die Schließung des Studios in Ost-Jerusalem durch israelische Behörden am gestrigen Sonntag. „Die Pressefreiheit ist kein Schönwettergrundrecht, sondern muss auch in Kriegszeiten in vollem Umfang gelten“, stellt DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster klar. Die israelische Demokratie dürfe kritische Stimmen nicht an der Berichterstattung hindern. Das Parlament in Tel Aviv habe der Pressefreiheit keinen Gefallen getan, als es vor einigen Wochen auf Initiative der Regierung Netanyahu die gesetzliche Grundlage für die Schließung von Al Dschasira beschlossen habe. Beuster: „Das muss rückgängig gemacht werden.“ Er ruft Bundesaußenminister Annalena Baerbock dazu auf, sich in ihren Kontakten mit der israelischen Regierung für Al Dschasira einzusetzen.

Der DJV-Vorsitzende fordert darüber hinaus vom israelischen Militär, Korrespondenten im Gazastreifen zu schützen: „Wir erwarten von den Streitkräften, dass es bei der möglichen Offensive Israels gegen Rafah kein Blutbad unter den Korrespondenten gibt.“ Tote Journalistinnen und Journalisten dürften nicht achselzuckend als Kollateralschäden in Kauf genommen werden. Den Schutz der Berichterstatter müssten selbstverständlich auch die Kämpfer der Hamas gewährleisten.

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Hendrik Zörner

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, djv@djv.de

Sie finden unsere Pressemitteilung auch unter www.djv.de

Pressefreiheit Medienpolitik

Weitere Pressemitteilungen

Medienauskunftsgesetz

05.05.2026

Bundestag muss Ernst machen

Der Deutsche Journalisten-Verband begrüßt den Gesetzentwurf von Bündnis 90/Die Grünen für ein Medienauskunftsgesetz.

Mehr
Stuttgarter Erklärung

02.05.2026

Özdemir soll Pressefreiheit verteidigen

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft die künftige Landesregierung von Baden-Württemberg dazu auf, sich die Verteidigung und den Ausbau der Pressefreiheit zu einer ihrer Kernaufgaben zu machen.

Mehr
WDR und NDR

30.04.2026

Konstruktive Verhandlungen gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den WDR und den NDR zu konstruktiven Tarifverhandlungen auf.

Mehr
Trump contra Kimmel

29.04.2026

Satirefreiheit ist Grundrecht

Der Deutsche Journalisten-Verband nimmt den US-Talkshowmoderator Jimmy Kimmel gegen den Terrorvorwurf von US-Präsident Donald Trump in Schutz.

Mehr
Verschleppte Journalistin

22.04.2026

Voller Einsatz vom AA gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert Bundesaußenminister Johann Wadephul auf, sich bei der syrischen Übergangsregierung für die sofortige Freilassung der deutschen Journalistin Eva Maria Michelma …

Mehr
Deutsche Welle-Demo

21.04.2026

Autokraten dürfen nicht jubeln

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft zur Teilnahme an der Demonstration „Für eine starke Deutsche Welle! Für Dialog und Medienfreiheit – weltweit“ am 22. April in Berlin auf.

Mehr
Appell an Bundestag

15.04.2026

Entlastungsprämie auch für Freie

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Deutschen Bundestag auf, die von der Bundesregierung vorgeschlagene Entlastungsprämie für Angestellte auf Selbstständige auszuweiten.

Mehr
Nach Ungarn-Wahl

13.04.2026

Pressefreiheit wiederherstellen

Der Deutsche Journalisten-Verband gratuliert dem künftigen ungarischen Ministerpräsidenten Peter Magyar zu dem haushohen Wahlsieg über den Autokraten Viktor Orbán.

Mehr
Wahl in Ungarn

10.04.2026

Freie Berichterstattung gewährleisten

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die ungarischen Behörden auf, die freie und ungehinderte Berichterstattung über die Parlamentswahlen am 12. April zu gewährleisten.

Mehr
dpa-Tarifabschluss

30.03.2026

Rund 6,5 Prozent mehr

Die Einkommen der Journalistinnen und Journalisten bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) steigen um durchschnittlich 6,5 Prozent innerhalb von zwei Jahren.

Mehr