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DW-VERBOT IN BELARUS

Medienschaffende schützen

02.05.2024

Der Deutsche Journalisten-Verband kritisiert das Verbot der Deutschen Welle und ihrer Inhalte in Belarus auf das Schärfste.

Der DJV sieht darin eine willkürliche und durch nichts zu rechtfertigende Zensurmaßnahme des Machthabers Alexander Lukaschenko. „Es ist ein Skandal, dass unabhängiger und kritischer Journalismus als terroristisch gegeißelt wird“, wertet DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster. Dass das Auswärtige Amt umgehend dagegen protestiert habe, sei konsequent.

Der DJV-Vorsitzende fordert den Intendanten der Deutschen Welle auf, alles für den Schutz von Mitarbeitern und Informanten des deutschen Auslandssenders in Belarus zu unternehmen, was in seinen Kräften stehe: „Jeder, der für die Inhalte der Deutschen Welle arbeitet und zuliefert, befindet sich in Belarus jetzt in äußerster Gefahr“, so Beuster. Medienschaffende müssten unbedingt geschützt werden.

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Hendrik Zörner

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, djv@djv.de

Sie finden unsere Pressemitteilung auch unter www.djv.de

Medienpolitik Pressefreiheit

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