Deutscher Journalisten-verbandGewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten
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Pressemitteilungen

29. März 2017
Russland

13 Journalisten festgenommen

Der Deutsche Journalisten-Verband kritisiert das brutale Vorgehen von Sicherheitskräften gegen Journalisten während der Anti-Korruptionsdemos vom Wochenende in mehreren russischen Städten.

Wie erst heute bekannt wurde, sind nach Angaben der Europäischen Journalisten-Föderation (EFJ) insgesamt 13 Journalisten zeitweise inhaftiert worden, darunter zwei ausländische Korrespondenten. In Sankt Petersburg wurden außerdem zwei Journalisten von Polizisten geschlagen. An allen Demonstrationsorten in Russland versuchten die Polizisten, durch ihr rabiates Vorgehen gegen Journalisten Berichterstattung zu verhindern.

„Es gibt keine Rechtfertigung für die Schikanen der russischen Sicherheitskräfte gegen die Kollegen“, sagt DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall. „Wenn viele Tausend Bürger wegen Korruptionsvorwürfen gegen Spitzenpolitiker auf die Straße gehen, ist es Aufgabe der Medien, darüber zu berichten.“ Die Auslandskorrespondenten in Russland fordert Überall auf, auch künftig über willkürliche Einschränkungen der Pressefreiheit zu berichten.

 

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Hendrik Zörner

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, Fax 030/726 27 92 13


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