Deutscher Journalisten-verbandGewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten
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30. August 2016
Künstlersozialkasse

Bürokratievorwurf unhaltbar

Der Deutsche Journalisten-Verband weist den von einzelnen Arbeitgebern erhobenen Bürokratievorwurf gegen die Künstlersozialversicherung zurück.

„Die Regelungen zur Künstlersozial-abgabe für selbständige Künstler und Publizisten sind erheblich einfacher als das Beitragsrecht für Angestellte“, erklärt DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall. Er reagiert damit auf Vorwürfe, die von den hessischen Unternehmerverbänden aktuell erhoben werden. „Den Arbeitgebern geht es offenbar darum, sich aus der sozialen Verantwortung für Versicherungskosten ihrer Mitarbeiter zu stehlen", so Überall.

 

Der DJV-Vorsitzende weist darauf hin, dass Arbeitgeber über die Mitgliedschaft in einer so genannten Ausgleichsvereinigung sogar eine branchenspezifische Pauschale zahlen könnten, die besonders aufwandsarm sei. Im Übrigen sei daran zu erinnern, dass das Bundesverfassungsgericht die Erhebung der Künstlersozialabgabe bereits vor 30 Jahren für verfassungskonform erklärt habe mit dem Hinweis auf die besonders enge Verbundenheit dieser Personengruppen mit ihren Auftraggebern, die der Situation von Arbeitnehmern vergleichbar sei. Überall: „Ich würde mir wünschen, dass die Arbeitgeber mehr Zeit in ihre soziale Verantwortung investierten als in Attacken auf die Künstlersozialkasse.“

 

 

 

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Hendrik Zörner

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, Fax 030/726 27 92 13


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