Deutscher Journalisten-verbandGewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten
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18. Juli 2019
Journalistenwatch

Keine Gemeinnützigkeit mehr

Der Deutsche Journalisten-Verband hält den Entzug der Gemeinnützigkeit des Portals Journalistenwatch für konsequent.

Deutschlands größte Journalistenorganisation reagiert damit auf Berichte, nach denen das Finanzamt Meißen dem gleichnamigen Verein das Privileg entzogen hat. „Im Rahmen der Meinungsfreiheit muss die Gesellschaft ein Portal aushalten können, das weit rechts stehende Positionen vertritt“, räumt DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall ein. „Aber es ist das komplette Gegenteil von gemeinnützig, wenn ausschließlich rassistische und reaktionäre Meinungen verbreitet werden.“ Es sei richtig, dass die Steuerverwaltung den Portalbetreibern die rote Karte gezeigt habe.

 

Der DJV-Vorsitzende weist in dem Zusammenhang darauf hin, dass es für Kritik und Beschwerden von Mediennutzern an der Arbeit von Journalistinnen und Journalisten Institutionen gebe, die ihren Auftrag ernst nähmen. Überall: „Der Deutsche Presserat ist erster Ansprechpartner, aber auch die Gremien des Rundfunks und die Landesmedienanstalten. Selbsternannte Medienwächter aus dem Pegida-Dunstkreis brauchen wir nicht.“

 

 

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Hendrik Zörner

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, Fax 030/726 27 92 13


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