Deutscher Journalisten-verbandGewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten
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Pressemitteilungen

01. Februar 2017
Merkels Türkei-Reise

Verfolgung anprangern!

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert von Bundeskanzlerin Angela Merkel deutliche Worte gegenüber dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zur Verfolgung von Journalisten in der Türkei.

„Die systematische Unterdrückung der Presse- und Meinungsfreiheit, die Verfolgung regierungskritischer Journalisten und die Schließung zahlreicher Medien erfordern klare Worte der Bundeskanzlerin bei ihrer Türkei-Reise“, macht DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall klar. Schätzungen zufolge sollen mehr als 150 Journalisten inhaftiert sein. Kollegen, die sich im Ausland aufhalten, droht die Festnahme bei der Rückkehr in die Türkei. „Wer kritische Berichterstattung zur Terrorunterstützung umdeutet, hat ein Problem mit den Grundwerten der Demokratie. Darüber darf Frau Merkel nicht achselzuckend hinwegsehen“, so Überall.

 

Der DJV-Vorsitzende erinnert in dem Zusammenhang daran, dass der gescheiterte Militärputsch nicht der Auslöser der Journalistenverfolgungen, sondern nur deren Verstärker war: „Erdogan hat die Pressefreiheit im Visier, seit er politische Spitzenämter bekleidet. Deshalb wäre die Hoffnung illusionär, dass sich die Lage der Journalisten bald wieder verbessern könnte.“

 

 

 

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Hendrik Zörner

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, Fax 030/726 27 92 13


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