Deutscher Journalisten-Verband Gewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten
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Das Elend der Medien ISBN 978-3-86962-591-1

Art.-Nr.: 2047

ALEXIS VON MIRBACH / MICHAEL MEYEN

Schlechte Nachrichten für den Journalismus

2021, 360S., 1Tab., Broschur, 213 x 142mm, dt.

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      Beschreibung

      Die Krise der Demokratie ist auch eine Krise ihrer öffentlichen Vermittlung. Fake News, Mainstream, Lügenpresse. Der Journalismus ist plötzlich in aller Munde – aber nicht so, wie er sich das wünscht. Doch wer trägt Schuld am Elend der Medien? Von „oben“ scheint die Antwort einfach. Politik, Kommunikationswissenschaft und Redaktionen „wissen“, wer die Verantwortlichen sind: Populisten, Autokraten, Social-Media-Nutzer, Laienjournalisten oder fehlgeleitete Bürger, die die öffentliche Sphäre mit Hass verschmutzen, die Legitimität der etablierten Medien durch Desinformation untergraben und damit die Demokratie gefährden. Alexis Mirbach und Michael Meyen ist diese Erklärung zu einfach. Sie bieten einen Blick von „unten“.

      Das Buch Das Elend der Medien folgt Pierre Bourdieu und seinem Klassiker Das Elend der Welt. In 40 Gesprächen analysieren Medienpraktiker, Medienpolitiker, professionelle Medienbeobachter und Laien die Medienkrise der Gegenwart: Welche Probleme gibt es, welche Ursachen lassen sich benennen und wie können wir die Situation verbessern? Die stilistischen Mittel reichen vom Interview über Monologe und Reportagen bis hin zu Gruppenporträts. Die Antworten zeigen: Die Medienkrise ist keine Folge von Desinformation, sondern hat ihren Ursprung in der Organisation des Mediensystems selbst.

      Wer den Journalismus liebt, kommt um dieses Buch nicht herum. Denn wer das Elend der Medien nicht kennt, wird die Welt nicht verbessern können.

      AUTOREN / HERAUSGEBER

      Alexis von Mirbach, Dr., geboren am 21. Februar 1978 in München, studierte Regionalwissenschaft Lateinamerika an der Universität zu Köln sowie Kommunikationswissenschaft (Bachelor, Master) an der LMU München. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im bayerischen Forschungsverbund "Zukunft der Demokratie" und koordiniert dort das Projekt "Media Future Lab".  Seine Forschungsschwerpunkte sind Online-Journalismus, Öffentliche Meinung in Kuba und Medienpolitik. 

      Michael Meyen, Prof. Dr., Jahrgang 1967, studierte an der Sektion Journalistik und hat dann in Leipzig alle akademischen Stationen durchlaufen: Diplom (1992), Promotion (1995), Habilitation (2001). Parallel arbeitete er als Journalist (MDR info, Leipziger Volkszeitung, Freie Presse). Seit 2002 ist Meyen Professor am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der LMU München. Seine Forschungsschwerpunkte sind Medienrealitäten, Kommunikations- und Fachgeschichte sowie Journalismus. 

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