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27. März 2012
Privater Rundfunk

Tarifeinbußen abgewehrt

Mit einem Tarifabschluss für die Beschäftigten des privaten Rundfunks endete am gestrigen Montag die vierte Verhandlungsrunde zwischen den Gewerkschaften DJV und ver.di und dem Tarifverband Privater Rundfunk (TPR). Danach bekommen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den TPR-Mitgliedsunternehmen ab 1. April linear 1,5 Prozent mehr Gehalt. Zudem wurde eine Einmalzahlung in Höhe von 400 Euro bzw. 200 Euro für Volontäre und Auszubildende vereinbart. Die neuen Gehaltssätze gelten bis zum 30. September 2013. Vereinbart wurde ferner, dass der seitens des TPR gekündigte Manteltarifvertrag ohne materielle Veränderungen wieder in Kraft gesetzt wird und frühestens Ende 2016 gekündigt werden kann. Zum gleichen Termin kann erstmals der neue Entgelttarifvertrag mit zeitlich befristeten Einstiegsstufen gekündigt werden.

DJV-Verhandlungsführer Michael Klehm nannte den Tarifabschluss einen „akzeptablen Kompromiss, mit dem gravierende Einschnitte in den Manteltarifvertrag verhindert werden konnten“. Der Tarifverband Privater Rundfunk hatte höhere Arbeitszeiten, weniger Urlaub und eine geringere Jahresleistung für neue Mitarbeiter gefordert. „Mit dem Verhandlungsergebnis haben die Kolleginnen und Kollegen im privaten Rundfunk jetzt Planungssicherheit“, hob Klehm hervor.

Dem Tarifabschluss muss noch der DJV-Gesamtvorstand als Große Tarifkommission zustimmen.

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Hendrik Zörner

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