Deutscher Journalisten-Verband Gewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten

News für Freie

Steuern

Wann die Freiberuflichkeit einer GbR verlorengeht - "3-Prozent-Urteil"

11.02.2015

Bundesfinanzhof äußert sich zu wichtigem Thema für Freiberufler

Wenn freiberufliche Journalisten in einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) oder auch Partnerschaftsgesellschaft zusammenarbeiten, bleibt ihr freiberuflicher Status in der Regel erhalten. Damit fällt für sie keine Gewerbesteuer an.

Anders kann es sein, wenn einzelne Mitgesellschafter gewerbliche Aktivitäten entfalten, beispielsweise einen regelrechten Verlag betreiben oder Einkünfte aus Werbung erzielen, etwa durch Banner auf ihrer Internetseite. Wenn auch nur ein einziger Mitgesellschafter als gewerblich tätig gilt, greift die Gewerblichkeit auf die gesamte Gesellschaft über. Die Steuerjuristen sprechen hier malerisch von "gewerblicher Abfärbung" - oder auch eher unappetitlich von "gewerblicher Infektion".

Schon in der Vergangenheit gab es Urteile, nach denen minimale gewerbliche Umsätze eines Freiberuflers noch nicht zu einer solchen Umqualifizierung zur Gewerblichkeit führten, bespielsweise im Fall einer Ärztin, die auch Salben an Patienten verkauft hatte.

Der Bundesfinanzhof hat in einem jetzt veröffentlichen Urteil entschieden, dass gewerbliche Umsätze bis zu 3 Prozent des Gesamtnettoumsatzes noch nicht zu einer Umqualifizierung einer freiberuflichen GbR führen, allerdings unter der weiteren Bedingung, dass die gewerblichen Einkünfte im Steuerjahr auch nicht den Betrag von 24.500 Euro überschreiten.

Urteil des Bundesfinanzhofs vom 27. August 2014, Aktenzeichen VIII R 6/12, Quelle: Pressemitteilung des BFH vom 11. Februar 2014


Michael Hirschler (hir@djv.de)

News für Freie

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Ausverhandelte FAZ-Bedingungen für Freie jetzt im DJV-Intranet

06.07.12

Der DJV hatte längere Zeit mit dem Verlag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung verhandelt. Jetzt gibt es die ausverhandelte Fassung der Vertragsbedingungen für freie Mitarbeiter zum Nachlesen.

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05.07.12

Der Juli-Newsletter der Internationalen Journalisten Förderation ist jetzt im Netz abrufbar. In englischer Sprache, Format PDF. ... mehr

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Höhere Honorare für Berufsfotografen bei der Verletzung von Bildrechten

05.07.12

Bei der Berechnung von Schadensersatzansprüchen macht es nach einem Urteil des Amtsgerichts Köln einen Unterschied, ob es sich um Aufnahmen eines Berufsfotografen oder die Aufnahmen eines Amateurs handelt. So dürfen die...

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Jobbörse mit englischsprachigem Schwerpunkt

04.07.12

Eine Jobbörse, die auf europaweite Jobs zielt und doch eher den Markt englischsprachiger Journalisten abdeckt.

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Mehr als 20 freie Autoren von Landspiegel und Gewusst wie! warten zum Teil seit Jahren auf ihr Honorar. Der Fooxx-Verlag ist inzwischen insolvent. Trotzdem machen die Verantwortlichen weiter.

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02.06.12

Die Huffington Post strebt nach Deutschland. Das US-Internetportal lebt von Blogbeiträgen, für die kein Honorar gezahlt wird. Die Gründerin hat damit 300 Millionen Dollar verdient, die freien Blogger sahen davon nichts. Wie...

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29.05.12

Spiegel Online hat seine Autorenverträge überarbeitet. Der DJV hält die neuen AGB für fair und vorbildlich. journalist.de dokumentiert die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Spiegel Online im Wortlaut.

journalist.de

Mindestens 100 Euro

25.05.12

Seit Jahren werden die Autorenverträge zwischen Freelancern und Verlagen vor Gericht ausgefochten statt verhandelt. Spiegel Online macht es umgekehrt – und taugt damit als Vorbild.

News 781 bis 792 von 795

Schon gewusst?Schadensersatz für Fehler bei der Berichterstattung? Schwere Verletzung im Krisengebiet? Berufsunfähigkeit? Altersvorsorge? Der DJV-Versicherungsmakler bietet Spezialangebote für Journalisten.

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