Deutscher Journalisten-Verband Gewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten

Bildjournalisten

Pressefreiheit

Internetseiten in Belarus erscheinen aus Protest ohne Fotos

17.09.2020

Auf der Grafik ist zu sehen das Symboldbild einer Kamera hinter Gittern.

Kein Bild: Mit dieser Grafik erscheinen heute eine Reihe von Onlinemedien in Belarus

Eine Reihe von Medienseiten in Belarus zeigt heute keine Fotos, sondern nur das Symboldbild einer Kamera hinter Gittern. Hintergrund sind Haftstrafen für die Fotografen der Internetzeitung tut.by. Nachdem sie am 13. September in ein Café gegangen waren, um Fotoaufnahmen an die Redaktionen zu schicken, wurden sie verhaftet und am 16. September zu 11 Tagen Haft verurteilt. Grund: "Teilnahme an Massenunruhen". An der Aktion beteiligen sich neben tut.by auch die Seiten novychas.by , mediazona.by sowie der vom polnischen Staat finanzierte Sender Belsat (TV und Internet, hier mit der Seite belsat.eu) sowie das von den USA finanzierte Radio Liberty (hier mit der Seite svaboda.by) sowie auch der unabhängige, regierungskritische Journalistenverband Belarus mit seiner Seite baj.by. Die kürzlich noch durch Kritik beziehungsweise für dieses Traditionsblatt zumindest ungwöhnliche Veröffentlichung von Bildern der Straßenproteste aufgefallene, zuletzt mit einer aus Russland kommenden Chefredakteurin besetzte Online-Ausgabe der "Komsomolka" auf kp.by zeigt dagegen ganz normale Bilder. Die Zeitung berichtet über den Vorfall gleichwohl recht ausführlich und gibt dabei die Version der Polizei und Sondereinsatztruppen wieder, derzufolge die Verurteilten gerufen hätten: "Verschwinde!", "Es lebe Belarus!", "Schande", weist aber auch darauf hin, dass die Fotografen dieses bestritten haben.


Link zur Hintergrundinformation von tut.by (auf Russisch)


MH

 

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